Hast du gewusst, dass du dein Wohlbefinden durch einfache Körperübungen beeinflussen kannst? Egal, ob du ruhiger werden möchtest oder mehr Energie gebrauchen kannst. Hier zeige ich dir ein paar wirksame Wohlfühlübungen, die dich in kürzester Zeit in den von dir gewünschten Zustand versetzen. Diese kleinen Übungen wirken über deinen Körper und dein Nervensystem auf deinen Geist.

Wohlfühlübungen für Ruhe und Gelassenheit

 

Baum im Wind

Steh im festen Stand etwas breitbeinig da und stell dir vor, du bist ein Baum, der sich im Wind hin und her wiegt. Wiege deinen Oberkörper langsam hin und her und spüre, wie du ruhiger und ausgeglichener wirst. Führe diese wundervolle Bewegung so lange aus, wie du willst.

Diese Übung funktioniert genauso gut im Sitzen.

 

Slow Motion

Mach alle deine Bewegungen sehr, sehr langsam. Bewege deine Arme gaaanz langsam, laufe auch gaaanz langsam. Stell dir vor, du bist ein Faultier, denn Faultiere bewegen sich immer wie in Zeitlupe. Du wirst merken, dass du dich auf deine langsamen Bewegungen konzentrieren musst. So weichen Stress und Unruhe aus deinen Gedanken und du wirst ruhiger. Dein Atem wird gleichmäßiger und dein Puls kommt runter.

Wut loslassen

Wenn du wütend und aufgewühlt bist, dann versuche einmal diese kleine Übung: Balle deine Fäuste fest zusammen und sammle deine ganze Wut darin. Drücke richtig zu und zähle dann langsam bis drei. Jetzt öffne deine Hände und lass die Wut frei, damit sie davonfliegen kann. Sage zu dir selbst: „Ich fühle mich leicht und frei. Ich übergebe meine ganze Wut dem Universum.“

Schönheit sehen

Schau dich um und finde in deiner Umgebung etwas, das du schön finden kannst. Das kann eine Pflanze sein, ein Tier, ein Mensch oder auch der Himmel. Wenn du etwas Schönes erblickt hast, verweile mit deinem Blick darauf und erfreue dich an seinem Anblick. Dein Gesicht wird ganz automatisch ein Lächeln aufsetzen und du wirst dich glücklich fühlen.

Wohlfühlübung - Expander

Expanderübung

Stell oder setz dich gerade hin und richte deinen Oberkörper auf. Nimm jetzt deine Arme vor die Brust. Nun ziehe langsam einen imaginären Expander auseinander, bis deine Arme ganz gestreckt sind. Zähle dabei langsam bis drei und atme tief ein. Halte einen kurzen Moment an und bewege dann deine Arme wieder zusammen. Zähle langsam bis drei und atme dabei tief aus.

Diese Übung weitet deinen Brustkorb und wirkt sich ausgleichend sowie beruhigend auf dich aus.

Wohlfühlübung - Storchenstand

Storchenstand

Stell dich hin und hebe dein rechtes Bein an, sodass du nur auf dem linken Bein stehst. Halte diese Stellung ca. 30 Sekunden und wechsle dann auf das andere Bein. Wenn dir die Übung nicht gleich gelingt, ist das nicht so schlimm. Bist du irgendwann sicherer, dann kannst du das angehobene Bein dazu noch beugen und strecken. Diese Übung fordert deine ganze Aufmerksamkeit und bringt dich im Außen und im Inneren ins Gleichgewicht.

Ruheinsel

Wenn dir der Lärm um dich herum zu viel wird und du keinen klaren Gedanken mehr fassen kannst, ist diese Übung bestimmt gut für dich.
Kauf dir ein paar Ohrenschützer und setz sie dir auf die Ohren. Im Nu hast du den Lärm aus deiner Welt ausgesperrt. Die eintretende himmlische Ruhe lässt dich wieder zur Besinnung kommen. Du kannst dich wieder besser konzentrieren und schonst deine Nerven.

Schlendrian

Statt im Stechschritt hin und her zu hetzen, versuch’s einmal mit Schlendern. Das entschleunigt und lockert Muskeln und Gelenke. Wiege dich beim Gehen locker hin und her. Wiege deine Hüften, schlenkere deine Arme, vergiss deinen Kopf nicht. Mit Schlendern kommt man genauso gut ans Ziel, nur eben viel entspannter. Schlendern macht gute Laune und entspannt.

Wohlfühlübung - Pusteblume

Pusteblume

Pusteblume ist eine kleine Atemübung. Setz dich dazu bequem hin und lehne dich zurück. Stell dir vor, du hast eine schöne Pusteblume gepflückt und möchtest ihre Samen wegpusten. Atme dazu langsam ein. Halte deine Pusteblume etwa 15 – 20 cm vor deinen Mund und puste dann langsam und gefühlvoll alle Samen der Pusteblume weg. Schau ihnen ein paar Sekunden beim Fliegen zu. Nimm dann die nächste Pusteblume und wiederhole alles so lange, bis du dich richtig entspannt und ausgeglichen fühlst.

Schnupperkurs

Wenn du einen angenehmen Duft riechst, fühlst du dich wohl und glücklich. Du atmest ihn ganz tief und langsam ein – genießt den Duft dabei in vollen Zügen. Der Duft darf allerdings nicht zu konzentriert sein, dann wendet man sich eher ab und es entsteht kein Wohlfühleffekt.

Düfte, die entspannend wirken, sind zum Beispiel Lavendel, Melisse, Rose und Vanille. Aber auch Sandelholz und Zimt gehören dazu.

Wohlfühlübungen für Kraft und Lebendigkeit

Luftboxen

Mach es wie ein Boxer. Du tänzelst in kleinen Schritten mit deinen Beinen und verteilst Boxhiebe – natürlich nur in die Luft. Erst mit rechts einen Stoß, dann mit links. Mit deinem Kopf weichst du mal nach rechts und mal nach links aus. Wenn du willst, kannst du auch mit den Beinen in die Luft treten, so wie ein Kickboxer. Boxe eine Weile herum. Fühle die Dynamik und die Kraft, die du ausstrahlst. Fühl dich lebendig.

 

Tarzan

Stell dich breitbeinig hin und strecke deine Brust nach vorn. Trommle mit deinen Fäusten auf deine Brust. Wenn du willst, schreie ganz laut, so wie es Tarzan gemacht hat. Du wirst dich sofort viel stärker und präsenter fühlen. Diese Übung funktioniert auch im Sitzen gut.

Wohlfühlübung - Laufen

Läufer

Der Mensch ist zum Laufen gemacht. Also laufe. Fühle die Kraft in deinen Beinen, atme tief ein und aus dabei. Beim Laufen werden nach einer gewissen Zeit Endorphine freigesetzt, die dich in eine Hochstimmung versetzen. Auch genannt Runners-High. Wer will das nicht?

Überflieger

Kennst du das noch aus deiner Kindheit: Du bist durch die Gegend gerannt und hast so getan, als ob du fliegen würdest? Mach’s einfach wieder. Breite deine Arme aus und laufe los, drehe ein paar Runden, flieg ein paar Kurven, leg dich so richtig in die Kurve rein. Du kannst als Flugzeug fliegen oder du kannst auch als Vogel fliegen. Als Vogel machst du noch schöne Flügelschläge dabei. Ist das nicht herrlich? Du fühlst dich sofort frei, lebendig und dynamisch.

Wohlfühlübung - Springen

Häschen-Hüpf

Ja, hüpfen macht Spaß. Probier’s gleich mal aus. Hüpf etwas herum. Mach einen kleinen Sprung. Spring mit beiden Beinen ein paar kleine Sätze. Versuchs auch mal auf einem Bein. Dreimal mit rechts, dreimal mit links, dreimal mit beiden Beinen.

Tipp: Auf einem Trampolin macht Hüpfen auch sehr viel Spaß.

Armschwung

Schwing deine Arme beim Gehen dynamisch nach vorne und nach hinten wie zwei große Pendel. Du wirst merken, wie dein Körper sich bei dieser Bewegung aufrichtet. Der Schwung verleiht dir ein unglaubliches Gefühl von Lebendigkeit und macht gute Laune.

Wohlfühlübungen für einen entspannten Geist

Der Aaaahhhh-Sager

Beim Aaaaahhh-Sagen entspannt sich dein Kiefer und du machst deine Augen größer. Beides hellt deine Stimmung auf. Diese Übung hilft gegen Wut und Verbissenheit. Sie löst sozusagen einen Knoten in deinem Kopf.

Und so geht’s: Mach deinen Mund ein Stück auf und lass ein gleichmäßiges aaaahhhh erklingen. Du kannst es laut oder auch leise sagen. Probier einfach verschiedene Lautstärken aus. Du wirst merken, welche für dich am besten funktioniert. Vielleicht funktionieren auch alle abwechselnd sehr gut.

Nach oben schwingen

Stell dich hin und strecke deine Arme mit Schwung nach oben aus. So als ob ein Magnet deine Arme plötzlich nach oben zieht. Versuche mit deinen Händen einen imaginären Zweig zu greifen, der hoch über deinem Kopf hängt. Streng dich an, gleich hast du ihn. Lass deine Arme nun langsam wieder nach unten sinken. Wiederhole die Wohlfühlübung ein paar Mal, bis du das Gefühl hast, du hast genug Schwung bekommen. Jetzt fühlst du dich lebendig und frei im Kopf.

Wohlfühlübung - Strecken

Gliedmaßen dehnen

Strecke und dehne alle deine Gliedmaßen einmal genüsslich und ausgiebig. Egal, ob im Stehen, im Sitzen oder im Liegen. Biege auch deinen Rücken mal nach vorn und dann nach hinten. Vergiss deinen Kopf und Hals nicht. Aaaahhh, das tut gut. So frisch gedehnt und gestreckt bist du gleich viel lockerer.

Wohlfühlübung - Pfeifen

Pfeif drauf

Lass mal Luft ab. Pfeif einfach drauf. Wenn wir uns unter Druck gesetzt fühlen, hilft es, Luft auszupusten. Das kannst du entweder lautlos machen oder du pfeifst einfach eine kleine Melodie dabei. So ein Liedchen wirkt auch ausgleichend auf deine Stimmung. Willst du deine Laune verbessern, pfeif ein beschwingtes Lied. Wisst du ruhiger werden, pfeif eine ruhige Melodie. Bei allen Varianten baust du angestauten Druck ab und fühlst dich danach besser.

Wohlfühlübung - Gaehnen

Gähnen

Musst du auch gleich gähnen, wenn du an gähnen denkst? Gähnen ist irgendwie ansteckend. Beim Gähnen dehnen sich dein Kiefer und deine Gesichtsmuskeln. Wir gähnen nicht nur, wenn wir müde sind. Es passiert auch bei Langeweile und wie schon erwähnt, wenn wir andere gähnen sehen. Jetzt gähn doch mal so richtig herzhaft.

Schlaf gut

Das solltest du unbedingt ausprobieren. Zieh dir zum Schlafen eine Mütze über den Kopf, so dass Ohren und Augen bedeckt sind. Oder wickle dir einen Schal um den Kopf. Nase und Mund bleiben aber für die Atmung frei. Du wirst dich sofort wohl und geborgen fühlen. Dein Kopf ist jetzt unter einer angenehmen Wärmeglocke. Deine Gesichtsmuskeln können sich nun entspannen. Der Geist folgt. So kannst du prima einschlafen.

Wohlfühlübungen für Stärke, Mut und Energie

Wohlfühlübung - Seemannsgang

Seemannsgang

Stell dir vor, du stehst auf einem Schiff und es schaukelt auf den Wellen hin und her. Du bewegst dich deshalb im Seemannsgang, damit du nicht umfällst. Setz breitbeinig einen Fuß vor den anderen und federe auch in den Knien. So bekommst du einen sicheren Stand. Du strotzt geradezu vor Stärke und Festigkeit. Dich kann nichts und niemand so schnell umhauen.

Hüftstütz

Zeig deinen Mut und deine Stärke, indem du deine Hände in die Hüften stützt, und das mit Schwung. Du stehst mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Du bist ein Fels in der Brandung. Diese Haltung signalisiert, dass du dich jeder Herausforderung entgegen stellen wirst, komme was da wolle. Du bist bereit für alles. Ja!

Trommler

Trommeln hilft dir, in Schwung zu kommen, deine Energie zu spüren. Je nach Rhythmus und Intensität lässt es dein Herz schneller schlagen und macht dich bereit, um in Aktion zu kommen. Fang vielleicht ganz langsam und vorsichtig an, mit den Fingern auf den Tisch zu trommeln. Dann steigere dein Tempo und schlage kräftiger. Such dir einen Rhythmus aus, der dir Energie verleiht. Ja, genau so! Immer weiter!

Wohlfühlübung - Hula-Hoop

Hula-Hoop

Stell dich etwas breitbeinig hin und fang an, deine Hüften zu kreisen. Stemm deine Hände dazu in die Hüften oder strecke die Arme vom Körper weg. Lass deinen imaginären Hula-Hoop-Reifen kreisen. Immer schön mit Schwung. Mal in die eine Richtung und mal in die andere. Das gibt Energie und macht gute Laune.

Der Stampfer

Heute schon gestampft? Nein? Dann jetzt mal los. Stell dich breitbeinig hin und stampfe abwechselnd mit deinen Füßen auf. Versuche, ein Loch in den Boden zu stampfen. Schön mit Schwung und Kraft. Merkst du, wie du dich immer stärker und stärker fühlst? Du hast unendliche Energie. Nichts kann dich aufhalten. Du meisterst dein Leben souverän und kraftvoll.

Der Ententanz

Winkel deine Ellenbogen etwas an und sing den Ententanz. Bewege deine Ellenbogen dabei so, als ob ein Entchen mit seinen Flügeln flattert. Flattere mal mit kleinen Bewegungen und mal mit großen. Flattere auf und ab oder auch mal im Kreis. Diese kleine Wohlfühlübung gibt dir Energie und lässt dich belastende Gedanken vergessen.

Wohlfühlübungen für gesunden Abstand

Was soll‘s

Jeder kennt diese Geste: Man wirft etwas hinter sich über die Schulter und signalisiert damit, was soll’s. Ich lass es los. Ich nehme Abstand. Es ist alles nicht so wichtig für mich. Diese Übung lässt dich lockerer werden. Deine Laune verbessert sich. Du solltest viel öfter etwas hinter dich werfen.

Wohlfühlübung - Wegschieben

Schieb es weg

Eine sehr gute Übung, um Abstand zu gewinnen, ist das Wegschieben. Schieb deinen Ärger, deine Sorgen und alles, wovon du Abstand nehmen willst, mit deinen Händen von dir weg. Bring alles auf Abstand. Mach dir den Weg frei. Verschaff dir Luft zum Atmen. Diese Übung wirkt auch sehr befreiend.

Wohlfühlübungen für gute Laune und Freundlichkeit

Immer lächeln

Beginne den Tag mit einem Lächeln. Lächle dich gleich morgens im Spiegel an und wünsche dir einen schönen Tag. Schenke auch anderen Menschen dein Lächeln. Lächeln bringt dein Gute-Laune-Barometer in sonnige Gefilde.

Tipp: Auch wenn du meinst, dass es keinen Grund zum Lächeln gibt, zieh deine Mundwinkel trotzdem hoch. Auch ein unechtes Lächeln macht bessere Laune.

Wohlfühlübung - Lachen

Lachen

Lachen ist die beste Medizin für gute Laune. Denn beim Lachen werden Glückshormone ausgeschüttet. Versuche deshalb, so oft wie möglich zu lachen. Lach einfach los, ganz laut und hemmungslos. Ha, ha, ha, hi, hi, hi. Auch wenn du nicht immer einen Grund zum Lachen hast, ein gespieltes Lachen hebt ebenso die Stimmung.

Wohlfühlübung - Summen

Summen

Du wirst nicht glauben, wie schnell du beim Summen gute Laune bekommst. Ein kleines Liedchen vor sich her gesummt entspannt auch nebenbei ganz gut. Summen kannst du überall und immer. Du brauchst nicht mal den Text zum Lied zu kennen. Summe einfach nur eine schöne Melodie und schon geht es dir gut.

Ach wie niedlich

So gut wie jeder lächelt beim Anblick von Babys, Kleinkindern und auch Tierkindern. Sie alle besitzen einen riesigen Niedlichkeitsfaktor. Das Geheimnis sind große Augen und rundliche Proportionen gepaart mit Unschuld und Tapsigkeit. Probier es einfach aus. Schau dir Fotos oder Videos von Babys und Tierkindern an und du lächelst automatisch. Das hebt deine Laune, stimmt dich milde und reduziert Stress.

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