Du möchtest mit dem Meditieren beginnen und wissen, wie es geht? Hier erfährst du die wichtigsten 7 Dinge, die du über Meditation wissen solltest.
Es heißt ja, Meditation kann dein Leben verändern. Sie kann dich entspannter, zufriedener und ruhiger werden lassen. Wenn du regelmäßig meditierst, wirst du besser mit Stress umgehen können und deine negativen Gedanken loswerden.
Meditation ist eine hervorragende Methode, diese Ziele zu erreichen. Sie kostest dich weder Geld noch viel Zeit. Du kannst sie ganz einfach erlernen.
Hier erfährst du gleich, was Meditation ist und wie du sie anwendest. Außerdem stelle ich dir verschiedene Meditationstechniken vor, die dir helfen können, mit Stress und Ärger besser fertig zu werden und wieder zu deiner Mitte zu finden.


Meditation ist momentan in aller Munde. Noch vor ein paar Jahren stellte man sich in unseren Breitengraden unter einem Meditierenden nur einen von der Gegenwart entrückten indischen Yogi vor und das Wort Meditation hatte einen mysteriösen Klang. Man wusste nicht genau, was Meditation eigentlich ist. Man dachte, dass der Yogi einfach nur dasitzt, an gar nichts denkt und so zu Erleuchtung findet. (Schön wär’s.)

Nach und nach ist aber auch in unsere westliche Welt durchgesickert, dass Meditation so viel mehr ist, als nur dazusitzen und auf Erleuchtung zu warten.

1 – Meditation kurz erklärt

Meditation ist eine seit vielen Jahrhunderten in verschiedenen Kulturen und Religionen angewandte spirituelle Praxis. Sie basiert auf Achtsamkeits- und Entspannungsübungen, welche den Geist beruhigen.

Meditation bedeutet so viel wie nachdenken, nachsinnen, sich üben.

Während der Meditation soll sich dein Geist von deinem Körper, von Raum und Zeit und von deinem Ego lösen.

Das Innere und das Äußere verlieren nach und nach ihre Grenzen und fließen ineinander über. Dadurch bist du in der Lage, deinen natürlichen Seinszustand zu erreichen – reines Bewusstsein.

2 – Warum sollten wir meditieren?

Da uns das Abschalten vom normalen und oft stressigen Alltag immer schwerer fällt, ist Meditation ein hervorragendes Mittel, dein Gedankenkarussell zu stoppen und dich in einen entspannten Zustand zu versetzen.

Schon wenige Minuten reichen aus, um dich von deiner täglichen Last zu befreien, damit du dich endlich entspannen kannst. Dein Kopf und dein Körper kommen zur Ruhe, Blutdruck und Puls senken sich ab.

Außerdem hilft dir eine Meditation auch, Ängste, die dich einengen und ausbremsen, loszulassen.

Deine Gedanken werden klarer, das Wirrwar in deinem Kopf verschwindet. Du bist jetzt in der Lage, neue Kraft und Motivation zu sammeln.

Eine Untersuchung von Meditierenden zeigte, dass schon 20 Minuten pro Tag ausreichen, um nach kurzer Zeit die Aufmerksamkeits- und Konzentrationsfähigkeit dieser Personen deutlich zu verbessern.

Aber Meditation kann noch so viel mehr. Beispielsweise können damit auch Schmerzen gelindert werden. Deine Selbstakzeptanz wird gefördert. Du wirst ausgeglichener und lässt dich nicht mehr so leicht aus der Fassung bringen. Dein Auftreten wird selbstsicherer und dein Selbstbewusstsein bekommt einen positiven Schub.

Alles in allem kann dir regelmäßiges Meditieren dabei helfen, deine Lebensqualität massiv zu verbessern. Meditation hat deshalb auch eine überaus positive Wirkung auf deine Gesundheit.

3 – Wer sollte meditieren?

Meditation eignet sich grundsätzlich für jeden, denn jeder kann auf seine Weise davon profitieren.

Gerade in unserer heutigen Zeit mit ihren unzähligen Ablenkungen und Zerstreuungen, die uns auf’s Außen ausrichten, ist Meditation wunderbar dazu geeignet, zu uns selbst zurückzufinden.

Meditation erdet uns auf eine einfache und unglaublich schnelle Weise. Sie lässt uns den Unterschied zwischen den wirklich wichtigen und den vollkommen unwichtigen Dingen in unserem Leben erkennen.

Du kannst auf viele verschiedene Weisen meditieren. Hier führt nicht nur ein Weg nach Rom. Jeder kann sich seine Meditation so anpassen, wie sie für ihn am besten funktioniert.

Probiere es einfach aus. Denn, wie schon meine Oma sagte: “Probieren geht über studieren.”

4 – Wo ist der beste Ort zum Meditieren?

Einen besten Ort in diesem Sinne gibt es so nicht. Such dir aber einen möglichst ruhigen Platz aus für deine Meditation.

Es sollte ein Ort sein, wo du dich wohlfühlst und wo du während deiner Meditation ungestört sein kannst. Du brauchst dafür nicht unbedingt ein eigenes abgeschlossenes Zimmer. Wenn du dir in einem geeigneten Raum eine ruhige Ecke aussuchst, ist das vollkommen okay.

Vielleicht möchtest du dir dort zur besseren Einstimmung einen kleinen Altar einrichten mit einer Buddha-Figur, Klangschalen und Räucherstäbchen. Das bleibt ganz dir überlassen.

Übrigens: Mit dem Ton einer Klangschale kann man seine Meditation schön „einläuten“.

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5 – Die Vorbereitung auf die Meditation

Deine Umgebung anpassen

Während der Meditation solltest du möglichst ungestört sein können. Deshalb ist es eine gute Idee, Radio und Fernseher auszuschalten, dein Handy auf lautlos zu stellen, eventuell die Fenster zu schließen oder auch Ohrstöpsel zu verwenden.

Du wirst merken, je ruhiger es ist, desto besser klappt es mit dem Meditieren.

Deine Kleidung wählen

Was auch noch eine große Rolle bei der Vorbereitung spielen kann, ist deine Wohlfühltemperatur. Auf keinen Fall sollst du frieren. Da du dich während der Meditation nicht bewegst, musst du dafür sorgen, dass dir nicht kalt wird. Zu warm darf es allerdings auch nicht sein.

Wähle deine Kleidung also entsprechend aus. Achte auch darauf, dass deine Kleidung locker an deinem Körper sitzt. Es darf dich nichts einengen. Sonst bist du abgelenkt und dein Energiefluss kommt ins Stocken.

Das Motto lautet hier: „bequem geht vor schön“.

Unterbrechungen vermeiden

Stell dir am besten einen Wecker oder Timer. So kommst du nicht in Versuchung, während der Meditation auf die Uhr schauen zu wollen. Du kannst dich nun die gesamte Zeit über deiner Meditation widmen.

Für den Anfang reichen dafür schon 5 Minuten aus.

Nach und nach wirst du dann dein Pensum steigern können, wenn du merkst, dass du die 5 Minuten problemlos schaffst. Wenn du bei 20 Minuten angelangt bist, hast du eine gute Meditationszeit erreicht.

Position und Haltung einnehmen

Du kennst natürlich Bilder von Yogis, die mit verschlungenen Beinen im Lotussitz meditieren.

Diese Sitzposition ist aber nicht Voraussetzung für das Gelingen deiner Meditation. Also keine Angst, dass du dich verrenken musst.

Sitz am besten aufrecht auf einer nicht zu weichen Unterlage. Das kann ein Stuhl sein, eine Meditationsbank, ein Meditationskissen oder auch eine Meditationsmatte bzw. eine zusammengelegte Decke.

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Ein Bett ist leider nicht so gut geeignet, da die Matratze zu weich ist und du dort zu sehr einsinken würdest.
Wenn du auf einem Stuhl sitzt, stellst du deine Beine locker nebeneinander auf den Boden. Wenn du auf dem Boden sitzt, versuche einen einfachen Schneidersitz. Das ist für den Anfang völlig ausreichend.

Sehr bequem für Anfänger finde ich ein Meditationskissen. Beim Meditationskissen und bei der Meditationsbank setzt du dich so darauf, dass deine Knie tiefer liegen als deine Hüfte. Das gilt auch bei einer zusammengelegten Decke.

Später, mit etwas mehr Übung, kannst du dazu übergehen, einen Fuß auf den Oberschenkel zu legen, danach vielleicht auch den anderen. Das ist aber optional und für den Erfolg deiner Meditation nicht ausschlaggebend.

Abraten möchte ich dir davon, liegend meditieren zu wollen. Denn dann besteht die Gefahr, dass du während der Meditation einschläfst. Aber, wenn du es unbedingt willst, probier es einfach mal aus.

Deine Arme lässt du an den Seiten herunter hängen und legst deine Hände mit den Handflächen nach oben auf deine Schenkel. Wenn du willst, kannst du mit deinen Fingern auch ein Mudra formen.

Interessante Details über Mudras kannst du dir hier kostenlos als Info-Pack Meditation herunterladen.

Jetzt noch einige Hinweise für deine Meditationsposition

Während der Meditation sollst du dich wohlfühlen. Also nimm die Position ein, die sich für dich am angenehmsten anfühlt. (Das wird am Anfang höchstwahrscheinlich nicht der Lotussitz sein.)

So kannst du vermeiden, dass sich in deinem Körper Spannungen aufbauen, welche dich beim Meditieren ablenken und stören würden. Hör also am besten auf deinen Körper. Er wird dir verraten, in welcher Position er sich am wohlsten fühlt.

Natürlich ist es empfehlenswert, aufrecht und mit geradem Rücken zu sitzen. Ich finde aber, man sollte daraus kein Dogma machen. Jede Position, die sich für dich okay anfühlt, ist dann auch okay. Also mach dir bloß keinen Stress. Denn Meditation ist das ganze Gegenteil davon.

Eine Übersicht an Positionen, die du gerne alle ausprobieren darfst, bekommst du ebenfalls im kostenlosen Info-Pack Meditation.

Hier nochmal die Kurzfassung:
Du sitzt mit geradem Rücken
auf einer nicht zu weichen Unterlage,
die Beine entweder nebeneinander aufgestellt oder im Schneidersitz,
die Hände locker auf den Schenkeln abgelegt mit den Handflächen nach oben.

Das Meditationsobjekt festlegen

Das Meditationsobjekt bestimmt den Inhalt unserer Meditation. Wie schon oben erwähnt, bedeutet Meditation, dass man über etwas nachsinnt. Du befindest dich also mit deinen Gedanken nicht im luftleeren Raum.

Hier siehst du einige Beispiele, worüber du meditieren kannst.

  • Liebe geben und empfangen
  • Mitgefühl empfinden
  • Wertschätzung anderer
  • Selbstliebe
  • die Kostbarkeit des Lebens und seine Wertschätzung
  • Glück
  • Leben in Fülle
  • mit allem verbunden sein

Die Themen sind schier unendlich. Alles, was dir in den Sinn kommt, kann als Meditationsobjekt dienen.

Ich persönlich nehme immer Themen, die ich mit positiven Gefühlen in Verbindung bringe. Meine Meditation soll ja eine schöne Erfahrung werden und mich nicht mit negativen Assoziationen runterziehen. Ich will mich entspannen, zur Ruhe kommen und mich leicht und frei fühlen.

Die Mantra-Meditation gehört zu den häufigsten Entspannungstechniken. Hier legt man nicht immer ein Meditationsobjekt fest, sondern durch Wiederholung einfacher Wörter wie zum Beispiel “OM” immer im gleichen Rhythmus entstehen Klangschwingungen. Sie durchdringen den gesamten Körper bis hin zur Seele und werden dort zu Lebensenergie. Mantras beruhigen beim hörbaren Aussprechen durch ihren Klang den Geist und spenden Kraft.

Eine Anleitung für eine Mantra-Meditation findest du im kostenlosen Info-Pack Meditation.

6 – Die Meditation

Nachdem du jetzt alles vorbereitet hast, ist es an der Zeit, die Meditation zu beginnen.

  • Du hast dir im Vorfeld etwas ausgesucht, worüber du meditieren möchtest.
  • Du hast an deinem Meditationsplatz deine Position eingenommen.
  • Jetzt kommst du zur Ruhe.
  • Du atmest ruhig und tief in deinen Bauch ein und wieder aus. Atme ein und wieder aus….
  • Du nimmst in deinem Denken eine passive Haltung ein.

Eine passive Haltung einnehmen bedeutet, dass du deine Gedanken zwar wahrnimmst, aber du lässt sie ohne Bewertung an dir vorüber ziehen.

Das wird dich etwas Übung kosten. Normalerweise bewertet unser Verstand nämlich alles und lässt passend dazu bestimmte Emotionen aufwallen. Das wollen wir aber nicht beim Meditieren. Unser Geist soll ja zur Ruhe kommen. Deshalb müssen wir Abstand zu unseren Gedanken bekommen.

Vielleicht ist es für dich hilfreich, dir vorzustellen, dass deine Gedanken ganz hinten am Horizont vorbeiziehen. Du selbst stehst sehr weit weg von ihnen. Deinem Verstand ist es so unmöglich, an deine Gedanken heranzukommen und sie zu bewerten.

Sollte es dennoch vorkommen – und es wird vorkommen – dass du bemerkst, wie dich deine Gedanken in ihren Bann ziehen, dann halte kurz inne. Konzentriere dich wieder auf deinen Atem. Atme bewusst langsam und tief ein und wieder aus. Das wird dir helfen, die Gedanken ziehen zu lassen.

Du meditierst entweder mit geschlossenen Augen oder du lässt sie offen und fixierst einen Punkt im Raum. Wenn du die Augen geschlossen hältst, ist es leichter, sich von der Außenwelt zu lösen, da du keinen visuellen Reizen ausgesetzt bist. Wenn du die Augen offen lässt, such dir einen festen Punkt im Raum – vielleicht eine vorher angekündete Kerze – und richte deinen Blick darauf.

Probier am besten beides aus, um zu sehen, was dir mehr zusagt.

7 – Nach der Meditation

Am Ende der Meditation, wenn dein Wecker klingelt, bleib ruhig noch eine Weile entspannt sitzen. Lass die Meditation noch ein wenig auf dich wirken.

Öffne dann deine Augen, atme noch einmal tief ein und wieder aus. Steh dann langsam auf und nimm dir etwas Zeit, um zur Realität zurückzukehren.

Versuche, dir so lange wie möglich den entspannten Zustand aus der Meditation in deinen Alltag mitzunehmen.

Dein Info-Pack Meditation

Hier habe ich für dich noch wertvolles Zusatzmaterial zusammengestellt. In diesem Info-Pack bekommst du:

  • Wissenswertes über Hand-Mudras
  • Ausgewählte Hand-Mudras und ihre Beziehung zu den 7 Haupt-Chakren
  • Die 7 Haupt-Chakren – wo sie sich befinden, wofür sie stehen
  • Sitzpositionen für’s Meditieren
  • Anleitungen für die Mantra-Meditation und Atemmeditation

 

Info-Pack Meditation hier anfordern

Willst du mehr über das spannende Thema der Meditation erfahren?
Dann kann ich dir folgende Bücher empfehlen.

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Sehr umfangreiche Informationen findest du auch auf der Seite wiki.yoga-viya.de/Meditation. Hier ist der Link dazu.


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