Wenn wir nichts weiter brauchen, um glücklich zu sein, jedoch Liebe und ganz besonders Selbstliebe brauchen wir unbedingt. Wir Menschen sind fühlende Wesen, die vom ersten bis zum letzten Atemzug in ihrem Leben eines ganz besonders ersehnen und erstreben. Wir alle wollen bedingungslos geliebt werden. Wir wollen einfach nur dafür geliebt werden, dass wir da sind, um unserer selbst willen.

Du selbst bist die Quelle bedingungsloser Liebe

Wenn wir uns geliebt fühlen, sind wir im Glück angekommen. Dann fühlen wir uns wohl, egal wie die äußeren Umstände gerade sind.

Aber wie das Leben nun mal ist – jeder kennt das – es ist nicht einfach, an diesen Glücksort zu gelangen. Und nicht nur das, wir stehen uns dabei auch oft selbst im Weg.

Wir versuchen nämlich geliebt zu werden, für das was wir tun. Und in dieser Denkweise liegt auch schon der Hase im Pfeffer. Denn eigentlich wollen wir ja bedingungslos geliebt werden und nicht nur dafür, was wir tun.

Denn dann wirst nicht du selbst geliebt, sondern nur das, was du tust. Und dann bist du eben nicht an deinem Glücksort angekommen. Dann hast du immer das Gefühl, dass noch etwas fehlt. Und das stimmt ja auch. Es fehlt die bedingungslose Liebe für dich als lebendiges Wesen. Diese Liebe ist es doch, die dich wirklich glücklich sein lässt.

Bedingungslose Liebe zu bekommen, ist jedoch keine Selbstverständlichkeit. Du kannst dich glücklich schätzen, wenn du von deinen Eltern bedingungslos geliebt wirst. Und du kannst dich auch glücklich schätzen, wenn du dem richtigen Menschen begegnest, der dich einfach so liebt, wie du bist.

Auf jeden Fall solltest du aber einen Menschen sicher haben, der dich bedingungslos liebt. Und weißt du, wer das ist? Das bist du selbst. Du selbst bist derjenige, der dich lieben sollte, so wie du bist, ohne Wenn und Aber, ohne Bedingungen zu stellen.

Liebst du dich so, wie du bist?

Jetzt halte einmal kurz inne und frage dich: Liebe ich mich so wie ich bin? Akzeptiere ich mich selbst mit meinen Stärken und Schwächen?

Wenn deine Antwort ein klares „Ja“ ist – super, so sollte es sein.

Wenn deine Antwort allerdings lautet: „Ja, aber“ oder „Wofür sollte ich mich lieben“ – dann musst du dir unbedingt mal ein paar Dinge klar machen.

1 – Wenn du dich selbst liebst und mit dir zufrieden bist, lädst du auch andere ein, dich zu lieben. Denn das, was du ausstrahlst, kommt auch zu dir zurück.

2 – Du bist einzigartig. Du musst dich mit niemandem messen, um für dich festzulegen, dass du gut genug bist. Für dich bist du immer gut genug.

3 – Selbstliebe schützt dich davor, dass Kritik und negative Äußerungen dich persönlich treffen. Das macht dich automatisch selbstbewusster und widerstandfähiger.

4 – Der Mensch, den du immer um dich hast, das bist du selbst. Du kannst vor dir nicht davon laufen. Also nimm dich so an wie du bist. Sei gut zu dir, dann kommst du mit dir viel besser klar, als wenn du dich ständig runter machst.

In Qumran am Toten Meer wurden vor Jahren mehrere Schriftrollen in einer Höhle gefunden. Einer der Texte darauf beschreibt das Thema Selbstliebe sehr treffend.

Hier ist er:

„Ich habe einen Körper, eine Persönlichkeit, Verstand und Geist. Ein kleines Kind wohnt in mir; es ist der kindliche verwundbare Teil meiner selbst. Alle diese „Teile“ bedürfen der Liebe, um gesund zu bleiben und zu überleben. Ich bin für sie verantwortlich.

 

Vielleicht empfange ich Liebe von anderen, vielleicht auch nicht. Die anderen werden mein Wesen nicht immer billigen oder mir zustimmen. Oft werden sie mir sogar zu verstehen geben, dass sie mich für völlig bedeutungslos halten.

 

Jedoch dieses eine weiß ich: ICH WERDE GELIEBT.

 

Ob ich mich geliebt weiß, ist mein Entscheid und meine Verantwortung.

 

Ich akzeptiere die Verantwortung, all das zu lieben, was ICH BIN.

 

Jeden Tag will ich mehrmals daran denken, dass ich geliebt bin. Ich selber liebe mich. Ich bin mir selber wichtig, ganz gleichgültig, ob es anderen von Bedeutung scheint oder nicht, dass ich lebe, und das genügt.

Ich möchte gewiss von anderen geliebt werden; wenn mich aber auf der ganzen Welt niemand liebt, bin ich doch goldrichtig.

 

So habe ich beschlossen: ICH WERDE GELIEBT.“

 

Wow! Ich finde das sowas von auf den Punkt gebracht.

Wer das geschrieben hat, weiß genau Bescheid. Er hat sich damit sehr ausführlich beschäftigt.

An diesem Text, der vor über 2000 Jahren niedergeschrieben wurde, erkennt man, dass sich Menschen schon damals viele Gedanken um Liebe und Selbstliebe gemacht haben.

Und dieses Thema ist heute genau noch so aktuell.

Wenn du mehr spannende Inhalte aus den Schriftrollen von Qumran lesen möchtest, dann klicke hier unten auf das Buch.

Was du dort erfährst, wird dir die Augen öffnen.

 

Die 12 Bija-Schriftrollen aus Qumran vom Toten Meer

Weg vom Kritiker und hin zum besten Freund

 

Gehörst du vielleicht zu den Menschen, die kein gutes Haar an sich lassen und ständig hart mich sich ins Gericht gehen? Dann lass dir folgendes durch den Kopf gehen.

Erstens, es gibt keinen idealen Menschen. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und muss zusehen, wie er so gut wie möglich durchs Leben kommt. Ob du ein Model, ein Filmstar, ein hochrangiger Beamter, ein Firmenboss oder einer unter vielen bist, das spielt keine Rolle. Selbst diejenigen, die mit einem goldenen Löffel im Mund geboren werden, haben ihre Probleme.

Zweitens, die meisten Menschen präsentieren sich für die Öffentlichkeit nur von ihrer Schokoladenseite. Was steht in den Medien, was siehst du auf Facebook oder Instagram? Nur das Beste von den Leuten, wie sie posen, sich ins rechte Licht rücken, nie ihre Probleme.

Das lässt leicht den falschen Schluss aufkommen, dass es allen anderen besser geht und alle anderen besser sind als man selbst.

Du denkst dann vielleicht: Wie toll die anderen alle sind, was die für schöne Erlebnisse haben, wie gut die immer aussehen. Nur ich selbst bin nicht perfekt. Nur ich habe immer Probleme. Deshalb muss ich ein Looser sein. Schande über mich.

Captain Jack Sparrow alias Johnny Depp sagte einmal sinngemäß folgendes:

Also, wenn du ein Problem mit dir hast, weil du irgendetwas an dir auszusetzen hast, mach dich deswegen nicht fertig. Liebe dich trotz dieses Problems. Du kannst versuchen, das Problem zu lösen oder zu kannst es sein lassen. Das ist vollkommen gleich. Es darf für dich keinen Unterschied machen.

Liebe dich einfach so wie du bist. Du musst dir deine Liebe auch nicht verdienen, du musst für deine Liebe nicht perfekt sein.

Doch das ist manchmal einfacher gesagt als getan. Viele von uns haben einen richtigen Hass auf sich selbst. Sie kritisieren sich tagein, tagaus für alles Mögliche. Das hinterlässt mit der Zeit natürlich Spuren. Dieser Selbsthass brennt sich in einer Dauerschleife tief ins Gehirn ein.

Am Ende werden diese vernichtenden Gedanken zu einem Automatismus, zu einer selbst erfüllenden Prophezeiung. Ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen sich ihr Leben damit zugrunde gerichtet haben.

Die gute Nachricht ist die: Es ist nie zu spät, um diese schädliche Angewohnheit zu beenden. Du kannst jederzeit, am besten JETZT, damit anfangen, dich selbst zu mögen.

Das wäre ein Anfang.

Fang an, dich selbst zu mögen und werde zu deinem besten Freund. Wenn du das erstmal geschafft hast, dann wirst du erkennen, dass diese Freundschaft einzigartig ist. Denn sie kann durch niemanden von außen zerstört werden. Nur du bist in der Lage, dir die Freundschaft zu kündigen. Doch das wirst du nicht tun, denn sobald du dein bester Freund geworden bist, wird dein Leben um so viel besser werden. Das willst du nicht mehr missen.

Zeige dir, dass du dich liebst

Wenn man weiß, wie’s geht, ist es gar nicht schwer. Du musst nur anfangen und dranbleiben, damit sich daraus eine neue Angewohnheit entwickeln und festigen kann.

Denke gut über dich.

Der erste Schritt auf dem Weg zur Selbstliebe sind deine Gedanken über dich selbst. Das, was du über dich denkst, ist das Samenkorn, was heranwachsen soll.

Also sähe gute Gedanken über dich. Nimm dir so viel Zeit, wie du brauchst und höre in dich hinein. Hörst du die Stimmen, all jener Facetten deiner Selbst, die geliebt werden wollen?

Denke über jede einen guten Gedanken. Nimm jede in deine Arme und sage ihnen, dass du sie liebst.

Tu dir Gutes.

Tust du dir regelmäßig etwas Gutes? Hast du dir heute schon Gutes getan?

Falls nicht, hole es gleich nach. Sich regelmäßig selbst etwas Gutes zu geben, fördert die Wertschätzung für sich selbst. Du bist dir selbst etwas wert und das zeigst du dir, indem du dir etwas Gutes gibst.

Es muss nichts Großes oder Teures sein. Die Hauptsache ist, du tust es für dich.

Sei nachsichtig mit dir.

Nachsicht mit dir selbst ist die dritte Säule der Selbstliebe. Das Leben ist nicht dafür da, um sich selbst zu kasteien oder auf sich selbst herumzuhacken.

Das Leben ist dafür da, um zu wachsen und zu gedeihen, und zwar auf körperlicher und auf geistiger Ebene. In diesem Leben hast du das Potenzial, der beste Mensch zu werden, der du sein kannst.

Klar gehören da gewisse Anstrengungen dazu. Und auch klar, es klappt nicht immer alles so, wie wir uns das vorstellen. Nicht jeder wird erleuchtet aus seinem Leben herausgehen. Na und? Was soll’s.

Verzage nicht, wenn nicht alles hundertprozentig so läuft, wie du dir das vorgestellt hast. Lobe dich trotzdem für deine Anstrengungen. Gib dir ein gutes Gefühl, indem du das lobst, was geklappt hat und was du schon erreicht hast.

Klopf dir anerkennend auf die Schulter. Gut gemacht. Weiter geht’s.

Das baut dich innerlich auf. Bestärke dich mit positiven Worten. Das Glas ist halbvoll – du erkennst an, was du geleistet hast – und nicht halbleer – du reitest darauf rum, was du noch nicht geschafft hast.

 

Beispiel aus der Praxis

Angenommen, du wolltest 10 Kilo abnehmen und hast nur 5 in der vorgegebenen Zeit geschafft.

Was sagst du dann zu dir? Was klingt für dich besser?

Lissi sagt:

Hut ab. 5 Kilo sind toll. Ein kleiner Wassereimer weniger, den ich jetzt mit mir rumschleppen muss. Vielleicht schon eine Kleidergröße kleiner. Ich fühle mich super, so lebendig. Give me five! Gut gemacht. Ich mach auf jeden Fall weiter.

Angela sagt:

Mist, nur 5 Kilo abgenommen und ich habe mich so angestrengt. Ich werde nie so aussehen wie Model XY. Ich bin eben schwach, ein Looser. Das krieg ich einfach nicht auf die Reihe. Die anderen, ja, die schaffen locker 10 Kilo. Nur ich nicht, ich habe nur 5 Kilo geschafft. Alle sind besser als ich.

Na, wem wird es nach seinem Selbstgespräch besser gehen? Wer wird wohl motivierter sein, auch noch die anderen 5 Kilo abnehmen zu wollen? Richtig, Lissi hat sich über das erreichte Ergebnis gefreut, auch wenn es nicht genau das war, was sie sich vorgenommen hatte. Sie ist nachsichtig zu sich selbst und feuert sich an, weiterzumachen. Lissi hat eine hohe Motivation, ihr Ziel zu erreichen.

Ganz im Gegensatz zu Angela. Sie sieht nur, was sie nicht geschafft hat und beschimpft sich dafür auch noch. Die Motivation von Angela, weiter zu machen und ihr Ziel zu erreichen, ist sehr viel niedriger.

Also, tu dir selbst den Gefallen und sei nett zu dir. Denk positiv über dich, tu dir regelmäßig Gutes und übe Nachsicht mit dir. Das sind die ersten Schritte, dich voll und ganz so anzunehmen wie du bist. Damit hast du einen wichtigen Grundstein gelegt, glücklicher und zufriedener durch’s Leben zu gehen.

Du selbst, genauso wie jeder andere im ganzen Universum, verdienst deine Liebe und Zuneigung.
(Buddha)

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