Optimistisch denken. Gib deinem Leben einen positiven Touch – werde ein Optimist. Male mit bunten Farben, statt nur mit grau und schwarz. Lass das Licht der Zuversicht auf deinem Weg scheinen. – Du denkst, das kannst du nicht? Du denkst, der Schattenweg ist dir vorbestimmt? Bis jetzt ist alles immer nur schlimmer geworden? – Das kannst du ändern. Ja, du selbst! Es braucht nur 7 Schritte vom Pessimisten zum Optimisten.

Was denkst du, wer ist glücklicher – ein Pessimist oder ein Optimist?

Ja klar, es ist natürlich der Optimist. Denn er erwartet stets das Beste. Für den Pessimisten dagegen ist es vollkommen normal, nicht glücklich sein zu können. Denn er erwartet Schwierigkeiten und Probleme.

Als Pessimist hast du automatisch eine negative Ausstrahlung. Du strahlst Negatives aus und du ziehst das Negative an. Wenn du mürrisch in die Welt blickst, blickt sie auch mürrisch auf dich zurück.

Bist du jedoch ein Optimist, hast du auch automatisch eine positive Ausstrahlung und du ziehst das Positive an. Du blickst mit einem Lächeln in die Welt und die Welt lächelt zurück.

Probier’s mal aus. Schenke einem Menschen ein Lächeln und du wirst sehen, er lächelt zurück.

Optimistisch denken: Vergleich Optimist – Pessimist

Hier mal ein kleiner Vergleich, was ein Optimist denkt und was ein Pessimist denkt:

Beide stehen morgens auf, schauen aus dem Fenster und sehen, dass die Sonne scheint.

 

Der Optimist denkt:

Wunderbar, der Tag fängt schon gut an.

Die Sonne scheint und ich werde mit meiner Familie eine Fahrradtour machen.

Das wird ein super Tag.

 

 

Der Pessimist denkt:

Die Sonne scheint, das ist schön.

Aber es wird heute bestimmt viel zu warm werden, wenn ich mit der Familie eine Fahrradtour mache.

Da schwitzt man den ganzen Tag und am Ende bekomme ich noch einen Sonnenstich.

 

Beide stehen morgens auf, schauen aus dem Fenster und sehen, dass es regnet.

 

Der Optimist denkt:

Es regnet. Eigentlich wollte ich heute mit meiner Familie eine Fahrradtour machen. Das müssen wir dann also verschieben.

Aber ich habe schon eine andere Idee.

Wir werden stattdessen auf die Bowlingbahn gehen und dort einen schönen Nachmittag verbringen.

Bowling macht uns auch allen Spaß. Das wird ein super Tag.

 

 

Der Pessimist denkt:

Ich wusste, dass unsere Fahrradtour ins Wasser fallen würde.

Es regnet, das war ja klar. Immer, wenn ich etwas Schönes geplant habe, kommt etwas dazwischen.

Da können wir heute gleich zu Hause bleiben.

Der Tag ist eh versaut.

 

An diesen zwei Beispielen kannst du sehen, wie unterschiedlich ein und dieselbe Situation bewertet werden kann. Je nachdem, ob wir optimistisch denken oder pessimistisch denken.

 

Der Optimist sieht eine neue Chance, der Pessimist sieht Probleme und fühlt sich in seinen Befürchtungen bestätigt. Beide sehen dieselbe Sache, aber der Optimist denkt an die schönen Aspekte und freut sich darüber, der Pessimist dagegen denkt an die negativen Aspekte und ärgert sich.

 

Beide haben sich ihre Art zu Denken zur Gewohnheit gemacht.

Optimistisch denken - Zitat von Heinz Rühmann

Viele Menschen sind Pessimisten

 

Die schlechte Nachricht ist, dass viele Menschen ausgesprochen pessimistisch denken. Das kann man an unserer „Jammerkultur“ deutlich erkennen. Du brauchst dich nur mal mit jemandem zu unterhalten. Meistens geht es in den Gesprächen schnell darum, was alles nicht gut ist, nicht klappt, auch nie geschafft werden kann und so weiter und so weiter.

Und man selbst jammert da oftmals kräftig mit. Hinterher fühlt man sich dann so richtig runtergezogen, wütend, antriebslos oder sogar traurig.

So willst du dich ganz bestimmt nicht fühlen. Niemand will sich so fühlen.

Optimistisch denken kann man lernen

Und hier kommt nun die gute Nachricht. Ich verrate dir jetzt, wie du vom Pessimisten zum Optimisten werden kannst. Denn du wirst nicht als Pessimist/Optimist geboren.

Deine inneren Einstellungen eignest du dir im Laufe deines Lebens erst an. Es ist also noch nichts verloren. Selbst, wenn du ein ausgemachter Schwarzmaler bist, kannst du dir eine optimistische Grundeinstellung antrainieren.

Das geht nicht von heute auf morgen, aber mit ein bisschen Geduld und Übung ist dein Glas schon bald halbvoll und nicht immer nur halbleer.

1. Integriere Dankbarkeit in dein Leben

Schon dieser erste Punkt für sich allein genommen wird dich in die Lage versetzen, optimistischer zu sein. Wenn du nämlich für die Dinge in deinem Leben dankbar bist, die du schon hast, fühlst du dich sofort besser, bist zufriedener und denkst positiv.

Nimm dir einfach ein paar Minuten und schreib auf, wofür du dankbar sein kannst.

Als zweiten Schritt machst du es dir nun zur Gewohnheit, deiner Dankbarkeit täglich Ausdruck zu verleihen.

Eine sehr gute Idee dafür ist es, ein Dankbarkeitstagebuch zu führen.

Du kannst dir auch abends während des Zähneputzens all die Dinge des vergangenen Tages ins Gedächtnis rufen, für die du heute dankbar bist. Oder auch früh auf dem Weg zur Arbeit ist eine gute Gelegenheit, danke zu sagen. Wichtig ist nur, dass du dieses Ritual in deinen täglichen Ablauf fest einplanst und durchführst. Es muss dir zur selbstverständlichen Gewohnheit werden.

Du wirst sehen, der Erfolg wird nicht lange auf sich warten lassen. Dein Optimismus-Level wird stetig ansteigen.

 

Optimistisch denken -Zitat von unbekanntem Autor

2. Die gute Seite jeder Medaille wahrnehmen

Dass jedes Ding zwei Seiten hat, ist ja allgemein bekannt. Dieses Wissen kannst du gezielt für dich nutzen, wenn du aus einem Tief schneller wieder herauskommen möchtest. Fällt es dir zwar in dem Moment schwer, suche trotzdem immer auch die gute Seite. Vielleicht dauert es eine Weile, bis du etwas Gutes erkennen kannst, aber Ausschau danach zu halten, ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Was dir gar nichts bringt ist, in deinem Unglück zu stagnieren, zu erstarren, dich als Opfer abzustempeln. Denn je mehr Zeit vergeht, desto schwerer wird es dir fallen, aus dem Tunnel wieder ans Licht zu gelangen.

Das gilt nicht nur für schwierige Zeiten, sondern versuche immer bei allem auch die gute Seite zu sehen. Du wirst sehen, dass das Leben so viel leichter wird. Probleme werden kleiner oder verschwinden ganz. Du hast viel mehr Energie, die aus deiner positiven Denkweise resultiert.

3. Erkenne deine Chancen und Möglichkeiten

Das Leben ist ein stetiger Fluss. Hinter jeder Biegung warten neue Chancen und Möglichkeiten auf dich. Du musst sie nur erkennen. Dabei wird dir die eben angesprochene positive Denkweise einen großen Dienst erweisen. Sie macht dich offen für Neues und stellt dir die Energie bereit, um in Aktion zu kommen.

Neue Chancen und Möglichkeiten tun sich oftmals nach Tiefschlägen und Krisen auf. Diese Zeiten zwingen uns dazu, unser bisheriges Leben zu hinterfragen und neu auszurichten.

Darauf weist auch dieses bekannte Sprichwort hin.

 

„Gibt dir das Leben Zitronen, dann mach Limonade daraus.“

 

Es soll dir Mut machen, dich nicht unterkriegen zu lassen, sondern wieder aufzustehen, wenn du hingefallen bist. Du sollst eine Krise nicht nur als Scheitern betrachten, sondern auch als Anfang für etwas Neues.

4. Lass dich von anderen Optimisten anstecken und inspirieren

Eigne dir eine optimistische Denkweise an, indem du dich in die Gesellschaft von Optimisten begibst.

Manchmal kennt man eine Person schon lange, bemerkt aber erst nach einer Weile, dass man es mit einem Optimisten zu tun hat. Diese Chance kannst du nutzen. Hör genau zu, wie diese Person spricht, wie sie ihre positive Grundhaltung zum Ausdruck bringt. Lass dich durch diese Person inspirieren und ihren Optimismus auf dich abfärben.

Optimisten stechen aus der Masse heraus. Sie sind meist gut gelaunt. Man erkennt sie auch an ihrer positiven Ausdrucksweise. Sie haben oft ein Lächeln auf den Lippen und stecken andere mit ihrer sonnigen Art an.

Ihre Gegenwart lässt dich auch gleich optimistisch denken.

 

5. Für alles gibt es eine Lösung

Du bist nicht erst seit gestern auf dieser Welt. Und, was kannst du bis hierhin über dein Leben sagen? Bis jetzt hat es doch für jedes Problem immer auch eine Lösung gegeben. Sonst wärst du nicht hier. Warum soll das für dein zukünftiges Leben anders sein?

Jedes gelöste Problem vergrößert deine Lebenserfahrung und erweitert deine Kompetenzen. Mit jeder Lösung bist du ein Stück gewachsen. So wird es auch bei der nächsten Aufgabe sein.

Zuerst erscheint sie dir vielleicht wie ein riesengroßer Berg und macht dir Angst. Du suchst nach dem besten Weg für den Aufstieg. Dann machst du den ersten Schritt und dann den nächsten. So näherst du dich Schritt für Schritt dem Gipfel an. Wenn du dort angekommen bist, hast du deine Aufgabe gelöst.

Rückblickend kannst du stolz auf dich sein. Du stehst jetzt ganz oben und bist wieder ein ganzes Stück stärker geworden.

Also, glaube an dich und deine Fähigkeiten. Für alles gibt es eine Lösung.

6. Mach dir dein Leben leicht

Oder anders gesagt: mach dir dein Leben nicht unnötig schwer. Wir nehmen vieles so ernst und denken, dass es von immenser Bedeutung ist. Aber das meiste davon könnten wir problemlos weglassen und keiner würde etwas merken.

 

Also, entspann dich. Nimm den Druck aus deinem Leben raus. Mach es dem Optimisten in dir leichter, zum Vorschein zu kommen.

 

Wirf Ballast ab, entrümple dein Leben.

 

Räume auf und miste aus – nicht nur die Wohnung und den Dachboden, sondern auch auf Beziehungsebene. Befreie dich ebenso von unnötigem Informationsmüll. Ich meine damit die sozialen Medien. Verschlanke deine Kontakte und Whats-App-Gruppen.

 

Das ist eine hervorragende Methode, sich leichter und freier zu fühlen.

Optimistisch denken - Zitat von James Branch Cabell

7. Konzentriere dich auf deine Stärken

Jammere nicht über das, was du nicht kannst oder was du nicht bist. Freue dich stattdessen über das, was du kannst und was du bist.

Wenn du dich immer nur mit deinen Schwächen beschäftigst, zieht dich das runter und macht dich kleiner. Du fühlst dich minderwertig und unterlegen.

Willst du das?

Konzentriere dich lieber auf deine Stärken, denn jeder Mensch hat sie. Niemand besteht nur aus Schwächen. Nimm dir ein Blatt Papier und schreibe deine Stärken einmal auf. Vielleicht fallen dir auf Anhieb keine ein, da du dich immer nur mit deinen Schwächen beschäftigt hast. Dann denke einfach so lange nach, bis du mindestens fünf Stärken gefunden hast.

Wie fühlt sich das an? Ist das nicht gleich viel besser?

Sich mit seinen Stärken zu beschäftigen lässt das Selbstbewusstsein wachsen. Die Laune verbessert sich gleich mit. Darauf kannst du aufbauen. Baue deine Stärken weiter aus. Das verschafft dir Erfolgserlebnisse und Glücksgefühle.

Häng dir das Blatt mit deinen Stärken gut sichtbar auf. Dann hast du sie jederzeit im Blick.

So und was hast du nun davon, ein Optimist zu sein?

Ist es nicht besser, immer mit dem Schlimmsten zu rechnen? Stellt sich nicht automatisch Erleichterung ein, wenn es am Ende dann doch besser kommt als erwartet?

Ja, das ist wohl wahr.

Aber, was macht diese Einstellung mit dir?

Du bist immer in Erwartung des Supergaus. Die Angst davor macht dir unterschwellig oder ganz offen ein mulmiges Gefühl. Du redest vielleicht auch über deine negativen Erwartungen. „Das wird sowieso nichts.“ „Das schaffe ich ja doch nicht.“ „Das klappt bestimmt nicht.“

Merkst du was?

Du sendest damit sehr negative Schwingungen aus. Gleichzeitig machst du dich klein und gibst deinen Befürchtungen zu viel Macht.

Wenn das Ergebnis dann besser ausfällt, als dieser Supergau, bist du schon zufrieden.

Aber was hättest du erreichen können, wenn du positiv an die Sache herangegangen wärst?

 

Optimistisch denken: Die Vorteile

 

Optimismus hat eine positive Wirkung auf die Gesundheit. Optimisten sind weniger krank, erholen sich auch schneller von einer Krankheit, ihr Blutdruck ist niedriger, sie sind allgemein entspannter.

 

Die Immunabwehr ist bei Optimisten deutlich besser als bei Pessimisten. Ihre positive und hoffnungsvolle Einstellung stärkt die Abwehrkräfte und macht sie weniger anfällig für Keime.

 

Optimisten können besser mit Stress umgehen. Sie stecken ihren Kopf auch bei schwierigen Problemen nicht in den Sand und resignieren nicht.

 

Man hat herausgefunden, dass positiv denkende Menschen ideenreicher und kreativer sind. Sie besitzen eine bessere Merkfähigkeit. Ihre Sinnesorgane funktionieren ebenfalls besser.

 

Optimisten kommen aus einem Tief leichter wieder heraus. Sie sehen Misserfolge und Krisen als etwas Vorübergehendes an. Sie glauben daran, dass alles wieder gut wird.

 

Die Resilienz (seelische Widerstandskraft) eines Optimisten ist viel besser, als die eines Pessimisten. Ihn wirft nichts so leicht aus der Bahn.

 

Durch ihre positive Lebenseinstellung sind Optimisten glücklicher und zufriedener. Sie haben mehr Lebensfreude und strahlen dieses Gefühl auch an ihre Umgebung ab.

 

In Gesellschaft eines Optimisten springt seine positive Ausstrahlung auf die anderen Personen über. Alle fühlen sich besser.

 

 

Wenn das nicht gute Gründe sind, zum Optimisten zu werden.

Also, worauf wartest du noch? Mach den ersten Schritt.

Als optische Hilfestellung habe ich dir die 7 Schritte zum Optimisten in eine Infografik gepackt. Du kannst sie dir hier herunter laden, indem du auf das Bild klickst. Häng sie gut sichtbar auf und lies sie dir regelmäßig durch, bis du sie verinnerlicht hast.

 

Optimistisch denken - Infografik Optimist

Hat dir dieser Artikel gefallen? Möchtest du etwas dazu sagen? Dann schreib einen Kommentar.

Deine innere Programmierung für Glück und Erfolg

mit 8 Video-Lektionen, die aufeinander aufbauen
1. Bonus: Selbstbewusster durch Atemtechnik und Meditation
2. Bonus: Erfolgslisten-Management inkl. der 5 verschiedenen Erfolgslisten-Vordrucke zum Download
3. Bonus: (Webinar-Sonderbonus) Positives Erinnerungs-Management

  AFFILIATE

0 0 vote
Article Rating
0
Would love your thoughts, please comment.x
()
x