So regst du die Bildung neuer Gehirnzellen an

Bring dein Gehirn mit dem Neurogenese-Booster auf Trab und steigere damit deine Lebensqualität. Hast du Angst, dass mit zunehmendem Alter deine geistigen Fähigkeiten abnehmen? Möchtest du auch lebenslang fit im Kopf bleiben? Dann findest du hier Antworten auf die Frage, wie du dein Gehirn dazu bringen kannst, lebenslang neue Gehirnzellen zu produzieren. Außerdem erfährst du, wie du die neuen Gehirnzellen festigst, damit sie nicht wieder abgebaut werden.

Mythos widerlegt

 

Lange Zeit wurde angenommen, dass sich neue Nervenzellen nur während der Kindheit bilden können. Man dachte, wenn das Gehirn ausgewachsen wäre, würden sich dort keine neuen Nervenzellen mehr entwickeln. Das Gehirn könnte einmal zerstörte Nervenzellen nicht ersetzen.

 

Diese Annahme wurde in den späten 1990er Jahren widerlegt und gilt heute als überholt. Allerdings muss dazu gesagt werden, dass sich mit zunehmendem Alter die Geschwindigkeit und die Anzahl neu gebildeter Nervenzellen stark abschwächen.

Neurogenese – was ist das genau?

 

Als Neurogenese wird die Bildung von Nervenzellen aus bestimmten Vorläufer- oder Stammzellen bezeichnet. Dabei wird zwischen verschiedenen Entwicklungsphasen unterschieden:

 

  • während der Embryonalzeit
  • während der Fetalperiode (ab 9. Schwangerschaftswoche)
  • die frühe nachgeburtliche
  • die adulte

 

Bei erwachsenen Säugetieren konnte dieser Prozess im Hippocampus und im Riechkolben nachgewiesen werden.

 

Der Hippocampus spielt in allen Bereichen unserer Wahrnehmung eine wichtige Rolle. Er ist beteiligt:

 

  • am Denken und Lernen
  • an der Bildung neuer Erinnerungen
  • an der Koordinierung von körperlichen Aktivitäten und Sport
  • an Emotionen im Zusammenhang mit Stress, Depressionen, Unruhe und Ängsten
  • an geistigen Übungen wie Achtsamkeit und Meditation

 

Mit der Bildung neuer Nervenzellen steigert das Gehirn seine Leistungsfähigkeit, was auch zur Verbesserung unserer Lebensqualität beiträgt.

 

Wie das Gehirn mit Nervenzellen umgeht

 

Nervenzellen haben die Funktion, Informationen im Körper weiterzuleiten. Dazu sind sie untereinander massiv vernetzt. Die Reizweiterleitung erfolgt unter Anwendung chemischer und elektrischer Potenziale.

Wird das Gehirn durch neue Reize angeregt, bilden sich neue Verbindungen zwischen den Nervenzellen. Abgestorbene Nervenzellen können durch die Bildung neuer ersetzt werden. Jedoch müssen sich diese neuen Nervenzellen auch erst wieder neu vernetzen.

 

Bei der normalen Neurogenese sterben ca. 60 bis 70 Prozent der neu gebildeten Nervenzellen nach kurzer Zeit wieder ab, wenn sie nicht länger benutzt werden.

 

Es gilt auch hier wie überall das Prinzip:

 

Nicht genutztes verschwindet und häufig genutztes wird ausgebaut und gefestigt.

 

Wie man mehr neue Nervenzellen dauerhaft erhalten kann, erfährst du weiter unten.

 

Neurogenese - Neuron

Was das Gehirn für die Neurogenese braucht

 

Damit das Gehirn optimal funktionieren kann, benötigt es zuallererst Nährstoffe, vor allem aber Zucker. Und diese just in time, da es selbst keine Nährstoffe speichern kann. Für die Nährstoffversorgung benutzt das Gehirn den mitgelieferten Körper. Er ist für die Nährstoffbeschaffung zuständig.

 

Für den Erhalt und die Steigerung der Leistungsfähigkeit braucht das Gehirn laufend Reize in Form von neuen Erfahrungen. Bis ins hohe Alter besitzen wir die Fähigkeit, Neues zu lernen. Dies ist der geistige Nährstoff für das Gehirn.

 

Ohne diese Stimulation würde das Gehirn alle nicht benötigten Nervenzellen abbauen und nur noch auf Sparflamme laufen. Wir würden unser Leben dann als sehr eintönig und trist empfinden. Die ganze Lebensfreude wäre dahin.

 

Die Neurogenese-Rate beeinflusst in direkter Folge unsere Lebensqualität. Werden viele neue Nervenzellen gebildet, ist unsere Lebensqualität hoch.

 

Forschungen ergaben, dass hohe Neurogenese-Raten einhergehen mit

 

  • einem besseren Gedächtnis,
  • schnellerer Auffassungsgabe,
  • höherer seelischer Belastbarkeit,
  • verbesserter Immunabwehr,
  • gesteigertem Denkvermögen,
  • weniger Ängsten, Depressionen und Stress,
  • allgemein gesteigerten Hirnfunktionen.

 

Um das Gehirn ein Leben lang fit zu halten, bekommst du hier meinen Neurogenese-Booster. Er besteht aus vier Ebenen, die alle miteinander in Beziehung stehen und gegenseitig wechselwirken. Die Bildung neuer Nervenzellen funktioniert am effektivsten, wenn alle vier Ebenen mit einbezogen werden.

Experiment mit Mäusen

Während der Erforschung der Neurogenese kam bei den Wissenschaftlern die Frage auf, ob man die Neubildung der Nervenzellen im Gehirn vielleicht auch beschleunigen kann. Dazu führten sie Experimente mit Mäusen durch.

In die Mäusekäfige wurden Laufräder gestellt. Die Mäuse bekamen Bereiche, die sie erkunden konnten. Ihnen wurde Nestbaumaterial gegeben und sie konnten mit Artgenossen interagieren und sich paaren.

Das Ergebnis überraschte die Wissenschaftler sehr. Mäuse, die in dieser anregenden Umgebung leben durften, hatten eine um das Vier- bis Fünffache beschleunigte Neurogenese. Ihre Anzahl an Nervenzellen wuchs von 300.000 auf 350.000.

Das war aber noch nicht der einzige Effekt. Darüber hinaus waren diese Mäuse ihren Artgenossen in ihren kognitiven Fähigkeiten und Gedächtnisleistungen überlegen. Sie konnten Aufgaben schneller lösen und sich besser erinnern. Auf der emotionalen Ebene waren sie widerstandsfähiger gegen Stress, Ängsten und Depressionen.

Die Mäuse aus der anregenden Umgebung waren im Vergleich zu normalen Mäusen eindeutig die besseren. Dieser Effekt zeigte sich komplett in allen Altersgruppen.

Unter normalen Umständen sterben 60 bis 70 Prozent aller neu gebildeten Neuronen wieder ab. Bei den Mäusen aus der anregenden Umgebung hingegen blieben die meisten erhalten und konnten sich entwickeln.

Booster 1: Körpergesundheit

 

Uns stehen viele Möglichkeiten zur Verfügung, um die Neurogenese mithilfe der körperlichen Ebene in Schwung zu bringen. Damit die Überlebensrate der neu gebildeten Nervenzellen möglichst hoch ausfällt, bedarf es unbedingt einer anregenden Umgebung.

 

Anregende Umgebung

Eine anregende Umgebung für uns Menschen umfasst die folgenden Aspekte.

 

  • Bewegung und sportliche Aktivitäten
  • neue Erfahrungen
  • Akustischer Backround (Musik, Naturgeräusche, Stille)
  • Berührungen und Sexualität
  • ausreichend Schlaf
  • in Kontakt mit der Natur sein

Bewegung und sportliche Aktivitäten

 

Sportliche Bewegung ist eine der wichtigsten Maßnahmen, mit der wir unserem Gehirn Gutes tun können. Aerobes Training ist dabei für die Neurogenese am effektivsten. Dazu gehören Laufen, schnelles Gehen, Radfahren, Schwimmen, Dance-Aerobic, Fußball, Tennis und vieles mehr. Jede Bewegung, die die Atmung beschleunigt und vertieft, fällt unter den Begriff aerob.

Vorteile von aerober Bewegung

Aerobe Bewegung beschleunigt den Puls und steigert die Durchblutung im gesamten Körper. Eine gute Durchblutung ist die Voraussetzung für eine hohe Neurogenese-Rate. Aerobe Übungen wirken außerdem entzündungshemmend und antioxidativ.

Einer Studie zufolge schützte aerobe Bewegung Personen, die ein hohes Risiko für die Alzheimererkrankung hatten (Menschen mit e4-Gen). Bei ihnen war weder ein Gedächtnisschwund noch das Schrumpfen des Hippocampus zu beobachten. Ganz im Gegensatz zur Vergleichsgruppe, welche nicht am Bewegungsprogramm teilgenommen hatte.

Neurogenese - Bewegung - Radtour

Neue Erfahrungen

 

Jede neue Erfahrung ist auch für unser Gehirn Neuland. Dazu muss es nämlich die automatische und bequeme Schiene des Bekannten verlassen und sich richtig anstrengen. Aber genau das fördert die Neurogenese.

 

Natürlich sollten dich neue Erfahrungen auch nicht überfordern und übermäßigen Stress auslösen. Wir benötigen schon die richtige Balance zwischen neuen Reizen und vertrauter Umgebung.

 

Die Möglichkeiten, neue Erfahrungen zu machen, sind fast unbegrenzt. Eine neue Aufgabe übernehmen, sich neues Wissen aneignen, Reisen an unbekannte Orte, das Kennenlernen fremder Menschen und Kulturen oder auch einen neuen Film anzuschauen; all diese Aktivitäten stimulieren unser Gehirn.

Akustischer Backround

 

Die Geräusche in unserer Umgebung haben ebenfalls einen großen Einfluss auf die Neubildung von Nervenzellen im Gehirn.

 

Musik stimuliert die Neurogenese, wenn sie unserem Geschmack entspricht. Auch Naturgeräusche wie Wellenrauschen, Grillenzirpen und das Rascheln der Blätter im Wind wirken sich positiv auf die Neurogenese-Rate aus.

 

Im Gegensatz dazu stehen Straßenlärm, Baustellenlärm, unangenehme und zu laute Geräusche oder allgemein eine als Lärmverschmutzung zu bezeichnende Geräuschkulisse.

 

Forscher haben herausgefunden, dass Stille eine ganz besonders anregende Wirkung auf die Neurogenese hat. Sie erzeugt in uns einen Zustand von wacher Aufmerksamkeit.

Berührungen und Sexualität

 

Wir Menschen sind Teil der Säugetier-Familie und evolutionär auf Berührungen programmiert. Die Aufzucht unseres Nachwuchses funktioniert nur so. Es ist belegt, dass Babys, die keine Berührung erfahren können, sterben.

 

Forscher haben herausgefunden, dass Berührungen und Sex die Neurogenese-Rate steigern.

 

Regelmäßiger Sex verbessert nicht nur die Neurogenese. Er wirkt ebenso stressabbauend, blutdrucksenkend und kann bei Männern das Herzinfarktrisiko halbieren. Sex stärkt außerdem das Immunsystem und verbessert den Schlaf.

 

Während sexueller Aktivitäten und bei Berührungen wird in uns ein Wohlfühlhormon freigesetzt. Es erzeugt in uns ein Gefühl von Bindung, Zuneigung und Nähe. Wir fühlen uns wohl und geborgen.

 

Damit Berührungen und Sex ihre positiven Eigenschaften entfalten können, müssen sie gewollt sein und von jemandem kommen, dem wir vertrauen.

 

Ausreichend Schlaf

 

Viele Menschen unterschätzen die enorme Bedeutung des Schlafs. Während des Schlafens erholen wir uns am besten. Körper und Gehirn starten in dieser Zeit umfangreiche Reparaturmaßnahmen und regenerieren sich.

 

Die Neurogenese-Rate ist im Schlafmodus am höchsten.

 

Ausreichend Schlaf ist die Voraussetzung dafür, dass Neurogenese stattfindet. Die meisten Menschen benötigen zwischen 7und 8 Stunden Schlaf pro Nacht. Schlafen wir mal weniger, ist die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns am nächsten Tag sofort reduziert. Schlafmangel gilt mittlerweile auch als massives Gesundheitsrisiko.

 

Genauso wichtig wie ausreichend Schlaf ist auch die Schlafqualität. Im Schlafzimmer sollte es deshalb dunkel, ruhig und nicht zu warm sein. Auch die Belastung durch Elektro-Smog in unserem Umfeld sollte gegen Null gehen. Das betrifft elektrische Geräte, WLAN, Handy und ähnliches.

 

Während des Schlafes schüttet unser Gehirn in der Zirbeldrüse das Hormon Melatonin aus. Melatonin stärkt die Neurogenese und auch das Immunsystem. Es hat entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften. Darüber hinaus ist es für die Steuerung des Tag-Nacht-Rhythmus verantwortlich. Deshalb sollte das Schlafzimmer auch möglichst dunkel sein.

 

Was für einen gesunden Schlaf wichtig ist

Verzichte eine Stunde vor dem Schlafengehen auf spannende Filme, aufregende Lektüre und leg auch deine Arbeit weg. Dann kannst du leichter abschalten und dich entspannen.

Bereite dich auf die Schlafenszeit mit einem Einschlafritual vor. Das Einschlafritual bringt dich zur Ruhe und du fährst deine Systeme langsam herunter. Geh immer ungefähr zur gleichen Zeit schlafen, dann gewöhnt sich dein Körper daran und du wirst um diese Zeit leichter müde.

Schalte einige Zeit vor dem Zu-Bett-Gehen deinen Computer und den Fernseher aus. Dimme das Licht, denn helle Beleuchtung verhindert die Melatonin-Produktion und lässt dich munter bleiben. Das Lichtspektrum sollte im gelb-rötlichen Bereich liegen. Blaues Lichtspektrum, wie es von Computern, Fernsehern oder Handys abgestrahlt wird, verhindert ebenfalls die Melatonin-Produktion.

Achte darauf, dass du abends keinen Zucker, kein Getreide oder andere, den Blutzucker erhöhenden, Lebensmittel mehr zu dir nimmst. Ein hoher Blutzuckerspiegel verzögert das Einschlafen.

Wenn du zu jenen Menschen gehörst, die Koffein nur sehr langsam im Körper abbauen, solltest du ab dem Nachmittag keinen Kaffee oder andere koffeinhaltige Getränke mehr zu dir nehmen.

Verzichte abends auch auf Alkohol. Er macht zwar anfangs schläfrig, jedoch lässt er dich in der Nacht aufwachen und verhindert die Tiefschlafphase. Diese benötigt dein Gehirn jedoch, um wichtige Reparaturprozesse in Gang zu setzen.

Versuche generell Stress zu reduzieren. Dann bist du ruhiger und ausgeglichener. Du kannst besser einschlafen und kommst nicht in Versuchung, mit Schlaftabletten nachzuhelfen.

 

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Kontakt mit der Natur

 

Begegnungen mit der Natur sind eine Wohltat für unser Gemüt. Eine natürliche Umgebung wirkt sich auf die Neurogenese positiver aus als eine künstlich geschaffene.

 

Der Aufenthalt in der Natur spricht alle unsere Sinne an. Die Natur ist sehr reich an optischen Reizen. Naturgeräusche bauen Stress ab und wirken beruhigend auf uns. In der Natur erleben wir ein komplexes Lichtspektrum, was sich ebenfalls auf unsere Stimmung auswirkt.

 

Jeder sollte versuchen, sich so oft wie möglich in der Natur aufzuhalten und wenn es nur darum geht, an der frischen Luft zu sein. Sei es ein Spaziergang, ein Picknick oder die Gartenarbeit. Die natürliche Umwelt stellt eine sehr anregende Umgebung dar.

Ernährung

 

Unsere Ernährung hat einen großen Einfluss auf die Bildung neuer Nervenzellen und auf die Hirngesundheit allgemein. Deshalb sollte sie aus viel frischem Obst und Gemüse bestehen. Die besten Gemüsesorten sind dabei jene mit wenig Stärke und vielen Ballaststoffen. Sie machen satt und bringen den Darm in Bewegung.

 

Außerdem sollten wir darauf achten, nur qualitativ hochwertige Fette zu uns zu nehmen. Hierzu gehören Omega-3-Fettsäuren und einfach gesättigte Fettsäuren, z. B. enthalten in Lachs oder extra nativem Olivenöl.

 

Zucker sollte möglichst wenig verzehrt werden*. Denn Zuckerkonsum reduziert die Neurogenese drastisch. Wer viel Zucker zu sich nimmt, hat ein hohes Risiko eine Insulinresistenz und in deren Folge Diabetes zu entwickeln. Diese gehen einher mit einem erhöhten Blutzuckerspiegel, welcher wiederum die Neurogenese behindert.

 

Wenn man die Zucker- und Kohlehydratzufuhr reduziert, kann sich eine Insulinresistenz allmählich zurückbilden und sich der Blutzuckerspiegel auch wieder normalisieren. Intervallfasten* kann ebenso dazu beitragen, eine bestehende Insulinresistenz zu überwinden.

 

Alkohol und Koffein sind zwei weitere Stoffe, die die Neurogenese beeinträchtigen. Selbst kleinere Mengen Alkohol lassen die Neurogenese-Rate um 40 Prozent einbrechen.

 

Neurogenese - gesunde Lebensmittel

Lebensmittel und Inhaltsstoffe, welche die Neurogenese anregen:

Heidelbeeren
grüner Tee
vollwertiges Soja
Ginseng-Extrakt
Ginkgo biloba
Maulbeere
Rotwurzelsalbei
Gojibeeren
Traubenkern-Extrakt
Lotuswurzel-Extrakt
Johanniskraut

Omega-3-Fettsäuren
Curcumin
Quercetin
Apigenin
Lithium
Luteoin
Vitamin E
Piperin
DHEA und Pregneolon
Tryptophan und 5-http
Rhodiola
Melatonin

Entzündungshemmend wirken:
Ingwer
Borretsch und Nachtkerzenöl
Curcumin
grüner Tee
Heidelbeeren
Omega-3-Fettsäuren
Rosmarin, Basilikum, Pfefferminze und Oregano
Schwarzkümmelöl
Sauerkirsch-Extrakt
Nesselwurzel-Extrakt

 


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Lebensmittel und Faktoren, die die Neurogenese hemmen:

Alkohol und Koffein
große Mengen Zucker, Kohlenhydrate und ungesunde Fette
zu große Essensmengen auf einmal
entzündungsfördernde Inhaltsstoffe in Lebensmitteln (frittierte und industriell verarbeitete Nahrungsmittel, übliche Bratöle, Transfette, raffiniertes Getreide, Zucker, Milch , Fleisch, Eier)
Mangel an Vitaminen A, B1 und B9

Zusammenfassend kann man sagen:

Vorteilhaft ist eine zucker- und kohlehydratarme, aber ballaststoffreiche Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse sowie hochwertigen Fetten. Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index und entzündungshemmenden Eigenschaften wirken sich günstig auf die Neurogenese aus. Auf Alkohol und Koffein sollte möglichst verzichtet werden.

 

Booster 2: Emotionale Balance halten

 

Jeder Reiz ruft auf unserer Gefühlsebene irgendwelche Emotionen hervor. Emotionen sind für uns so selbstverständlich wie das Atmen. Meist nehmen wir sie einfach als gegeben hin und lassen uns von ihnen tragen.

 

Auch auf der emotionalen Ebene kann Neurogenese stimuliert oder gebremst werden. Deshalb sollte diesem Bereich entsprechende Aufmerksamkeit geschenkt werden.

 

Positiv wirkt sich eine bejahende Einstellung zum Leben aus. In einem positiv geprägten Umfeld fühlen wir uns gut. Wir empfinden Interesse, Begeisterung, Dankbarkeit, Liebe und Freude. Diese Emotionen lassen unser Gehirn aufleben und neue Nervenzellen bilden.

 

Negativ dagegen schlagen zu Buche Stress, Ängste, Depressionen, innere Unruhe und Verzweiflung. Wenn wir uns schlecht fühlen, läuft unser Gehirn nur noch auf Sparflamme. Neurogenese findet dann nicht statt.

 

Unsere zwischenmenschlichen Kontakte und gegenseitigen Beziehungen haben einen sehr großen Einfluss auf die Bildung neuer Nervenzellen. Geht es uns in einer Beziehung gut, steigt die Neurogenese-Rate, geht es uns dagegen schlecht, sinkt sie oder ist gleich Null.

 

Deswegen ist es wichtig, eine emotionale Balance herzustellen und möglichst auch zu halten. Jeder weiß, dass man im Leben nicht immer nur in der Wohlfühlzone leben wird. Es gibt gute und es gibt schlechte Zeiten.

 

Wir müssen aber dafür Sorge tragen, dass wir aus der negativen Zone so schnell wie möglich wieder heraus finden. Nicht nur im Hinblick auf die Neurogenese-Rate, sondern allgemein mit Blick auf unsere Lebensqualität.

 

Jedem von uns steht das bestmögliche Leben zu.

 

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Negative Beziehungen beenden

 

Ebenso wichtig ist es, negative Beziehungen zu reduzieren oder zu beenden. Dies betrifft alle Arten von zwischenmenschlichen Beziehungen, sei es die Partnerschaft, die Familie, der Freundeskreis oder die Arbeit.

 

Das klingt in der Theorie leider einfacher als es im wirklichen Leben ist. In vielen Fällen und aus den unterschiedlichsten Gründen können einige negative Beziehungen nicht einfach so beendet werden.

 

Doch auch für diese Situationen stehen wirksame und bewährte Strategien zur Verfügung, die uns aus der negativen Zone heraushelfen können.

 

Ab wann verändert sich die Hirnstruktur?

Zurzeit ist noch nicht bekannt, wie stark eine negative emotionale Einwirkung sein muss, um die Neurogenese zu stagnieren. Jeder Mensch ist einzigartig und hat seine ganz persönliche „Schmerzgrenze“: Als gesichert gilt, dass ein einzelnes negatives emotionales Vorkommnis unser Gehirn noch nicht zum Schrumpfen bringt. Erst, wenn man über längere Zeit regelmäßig einer toxischen Beziehung ausgesetzt ist, entsteht die Art von Stress, die Gehirnzellen vernichtet, Depressionen hervorruft und das Immunsystem angreift.

Der Schaden ist umso größer, je früher im Leben dies geschieht. Die Veränderungen in der Hirnstruktur können lebenslang bestehen bleiben und posttraumatische Belastungsstörungen sowie die Schrumpfung des Hippocampus zur Folge haben.

Strategien zur Erlangung emotionaler Balance

 

Um in emotionale Balance zu kommen, kann die Anwendung von Praktiken wie

 

     Meditation,
     Achtsamkeit,
     Mentale Bilder,
     Gebete,
     Selbstliebe und
     Dankbarkeit

 

hilfreich sein.

 

All diese haben das Potenzial, Stress zu reduzieren, den Blutdruck und den Puls zu senken. Sie wirken beruhigend und ausgleichend.

 

 

Darüber hinaus ist eine optimistische Grundeinstellung eine sehr gute Voraussetzung zur Erhaltung emotionaler Balance.

 

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Booster 3: Mentale Fähigkeiten ausbauen

 

„Use ist or lose ist“ – Benutze es oder es geht verloren.

 

Besser als mit diesem Spruch kann man unsere mentalen Fähigkeiten nicht beschreiben.

 

Es geht darum, unseren Geist zu benutzen und zu trainieren.

 

Lassen wir in unserem mentalen Engagement nach, werden wir im Denken langsamer und die Neurogenese-Rate sinkt.

 

Laut neueren wissenschaftlichen Untersuchungen sind kognitive Einbußen fast vollständig vermeidbar – bis ins hohe Alter hinein. Es gibt viele Menschen, die auch in ihren 90ern noch total fit im Kopf sind.

 

Dabei spielt der Lebensstil eine viel größere Rolle als die Gene.

 

Unsere wichtigsten mentalen Fähigkeiten

 

Konzentration und Aufmerksamkeit

  • Fähigkeit, unsere Aufmerksamkeit auf einen Punkt zu lenken und dort zu halten

 

Emotionale Regulation

  • zielt darauf ab, dass es uns gut geht
  • Anteil unangenehmer Gefühle wird so gering wie möglich gehalten
  • Fähigkeit, sich selbst zu trösten und zu beruhigen
  • lässt uns Gefühle aushalten, ohne sie ausagieren oder unterdrücken zu müssen
  • lässt uns Emotionen als Informationsquelle nutzen und uns von ihnen in unseren Entscheidungen leiten zu lassen

 

Kurzzeitgedächtnis

  •  Merken von 7 Informationen (plus/minus 2) für ca. 20 – 30 Sekunden

 

Langzeitgedächtnis

  • enthält Informationen, die wir uns jederzeit bewusst in Erinnerung rufen können (explizites Gedächtnis)
  • lässt uns viele Dinge tun, ohne dass es uns bewusst ist (implizites Gedächtnis)

 

Exekutive Funktionen

  • Planung der Zukunft
  • Aufschub der sofortigen Bedürfnisbefriedigung
  • Abwägung von verschiedenen Faktoren zur Findung der besten Lösung
  • Impulshemmung
  • logisches Denken
  • Arbeitsgedächtnis lässt uns mehrere Informationen im Kopf behalten und uns damit zu befassen.

 

Fluide Intelligenz

  • ermöglicht es uns, mit neuen Informationen umzugehen und uns auf neue Situationen einzustellen
  • lässt uns das Wesentliche erkennen und hilft bei der Ausbildung von Mustern
  • ist unabhängig von schon erworbenem Wissen

 

Kristalline Intelligenz

  • Fähigkeit, unser Wissen und unsere gesammelten Erfahrungen anzuwenden und zu nutzen

Es ist nie zu spät, seinen Geist zu trainieren und zur Neubildung von Neuronen anzuregen.

 

Jedoch muss gesagt werden, dass Vorbeugung hier das A und O darstellt. Wenn Demenz und Co. erstmal spürbar die mentalen Fähigkeiten beeinträchtigen, ist es zurzeit noch unmöglich, diesen Prozess wieder umzukehren. Die Schädigung des Gehirns ist ab diesem Stadium schon zu weit fortgeschritten.

 

Deshalb ist es so wichtig, so früh wie möglich eine neurostimulierende Lebensweise zu beginnen und kognitive Reserven aufzubauen.

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Der Aufbau einer kognitiven Reserve

 

Folgende Faktoren tragen zum Aufbau einer kognitiven Reserve bei:

 

Hirngröße – Sie steht im Zusammenhang mit der Nutzung der kognitiven Fähigkeiten

Ernährung

Körperliche Aktivität

Bildung – lebenslanges Lernen durch Aus- und Fortbildung, Studium

Berufstätigkeit – alle Tätigkeiten, die komplexes Denken erfordern

Die Steigerung der Neurogenese auf der mentalen Ebene

 

Es ist wie bei der Ernährung, wo der Schwerpunkt auf einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Kost liegt.

 

Auf der mentalen Ebene kommt es darauf an, sich mit einer Vielzahl an geistig stimulierenden Aktivitäten zu beschäftigen, um die Neurogenese anzuregen.

 

Die rechte sowie die linke Gehirnhälfte müssen gleichermaßen angesprochen werden.

 

Sachverhalte durchdenken und Aufgaben lösen fordert das Arbeitsgedächtnis. Gut geeignet sind alle Brett- und Kartenspiele sowie Rätsel.

 

Lesen und Schreiben erweitern unseren Wortschatz und trainiert die visuellen und logischen Fähigkeiten.

 

Meditation trainiert unsere Aufmerksamkeit und die Fähigkeit, uns mental tief in eine Sache zu versenken.

 

Miteinander diskutieren trainiert unsere Fähigkeiten, unsere Gedanken in Worte zu fassen und gleichzeitig andere Standpunkte zu durchdenken.

 

Musizieren regt die visuell-räumliche Fähigkeiten an und auch die Fähigkeit, neue Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten.

 

Und, wie weiter oben schon erwähnt, regt jede Art von Bildung die Neurogenese im Gehirn an.

Aufgeschlagene Buecher

Booster 4: Spirituelle Ebene stärken

 

Die Spirituelle Ebene ist seitens der Wissenschaft erst wenig erforscht. Erste Ergebnisse lassen aber darauf schließen, dass auch die Anwendung spiritueller Praktiken Auswirkungen auf die Bildung neuer Gehirnzellen haben.

 

Die beiden wichtigsten Praktiken auf der spirituellen Ebene, welche laut wissenschaftlichen Untersuchungen die Neurogenese zu fördern scheinen, sind Achtsamkeitspraktiken und Meditation.

 

Beide werden weltweit in den unterschiedlichsten Religionen ausgeübt.

 

Wenn es auch auf den ersten Blick so aussehen mag, dass im Außen während einer Meditation nichts passiert, erleben die Meditierenden den Prozess im Inneren jedoch als sehr dynamisch und kreativ.

 

Und genau diese innere Dynamik scheint die Neurogenese stark anzuregen.

 

Bei der Achtsamkeitsmeditation und besonders bei Langzeitmeditierenden konnten Wissenschaftler eine Vergrößerung des Hippocampus messen. Der Hippocampus ist das Areal in unserem Gehirn, wo neue Gehirnzellen gebildet werden.

 

Auch andere Biomarker, wie zum Beispiel eine gesteigerte Durchblutung bestimmter Hirnareale und die Zunahme grauer Substanz in einigen Bereichen sind Indizien für das Stattfinden von Neurogenese.

 

 

Hingabe, Mitgefühl und Liebe

 

Weitere Spirituelle Praktiken zielen auf die Verstärkung von Gefühlen wie Liebe, Mitgefühl, Hingabe und Empathie für alles Leben ab.

 

Auch Übungen in diesen Methoden bringen den Hippocampus zum Wachsen und steigern die Durchblutungsrate.

 

Sie wirken stressreduzierend, angstabbauend, blutdrucksenkend und mindern Depressionen.

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Negative Faktoren, die die Neurogenese hemmen

 

Die hier benannten negativen Faktoren sind allesamt schädlich für unseren Körper, für unser Gehirn und hemmen die Neubildung von Nervenzellen.

 

Chronische Entzündungen

Sie sind eine ernste Bedrohung für die Gesundheit und gehören zu den Hauptursachen von Herzkrankheiten. Chronische Entzündungen spielen eine große Rolle bei Autoimmunerkrankungen wie Parkinson, Multiple Sklerose, rheumatoide Arthritis oder Lupus. Oftmals bleiben chronische Entzündungen auch unerkannt. So können sie jahrelang im Körper „schwelen“ und Organe, Gehirn und Nerven schädigen. Der Körper greift seine eigenen Hirnzellen an, was zur Schrumpfung von Hirnmasse führt.

 

Chronischer Stress

Lang anhaltender Stress hat eine stark schädigende Wirkung auf unseren Körper und unser Gehirn. Er hindert den Körper dauerhaft daran, seine homöostatische Balance wieder herzustellen. Bei chronischem Stress ist unser Immunsystem permanent heruntergefahren. Wir werden dann anfälliger für alle möglichen Krankheiten. Er verursacht Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle und Herzinfarkte sowie psychische Probleme wie Ängste, Depressionen und Gedächtnisschwäche. In Studien wurde deutlich, dass der Hippocampus bis zu 25 % schrumpfte, wenn die Person chronischem Stress ausgesetzt war.

 

Schädigung durch äußere Einwirkungen

Unser Gehirn ist hochgradig anfällig für Stoßverletzungen im Bereich des Kopfes, wie sie bei Autounfällen und Stürzen entstehen. Dadurch wird die innere Vernetzung gestört und durcheinander gebracht. Selbst alltägliche Aktivitäten wie Laufen oder Fahrradfahren können sich auf unser Gehirn negativ auswirken, wenn sie zu große Erschütterungen verursachen. Andere schädigende äußere Einflüsse auf das Gehirn stellen Umweltgifte und Chemikalien dar. Nach Plutonium ist Quecksilber das schädlichste Element, welches Neuronen im Gehirn zerstört. Es genügen hier schon kleinste Mengen. Auch Blei gehört zu den Elementen, die toxisch für unser Gehirn sind. Daneben wirken sich auch Schlaganfälle zerstörend auf das Gehirn aus. Manche führen unmittelbar zum Tode, andere schädigen die Hirnsubstanz dauerhaft und zunehmend.

 

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Deprivation

Eine karge und reizarme Umgebung schädigt das Gehirn und hemmt die Neurogenese. Deprivation kann aber auch in anderen Bereichen schädlich sein. Auf der emotionalen Ebene durch Isolation und Einsamkeit oder auf der mentalen Ebene durch zu wenig geistige Anregung. Selbst die spirituelle Ebene kann von Deprivation betroffen sein, wenn unsere Sehnsucht nach Bewusstseinserweiterung unerfüllt bleibt oder die Zugehörigkeit zu einer religiösen/spirituellen Gruppe fehlt, wenn kein Sinn im Leben erkannt wird oder wenn die Ausübung von spirituellen Praktiken verwehrt wird.

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Zusammenfassung

 

Um lebenslang unser Potenzial voll ausschöpfen zu können, müssen wir unser Gehirn auf allen Ebenen fordern und trainieren. Die Höhe der Neurogenese-Rate steht in direktem Zusammenhang mit unserer Lebensqualität. Die genannten förderlichen Anwendungen innerhalb der vier Säulen

 

Körpergesundheit
Emotionale Balance halten
Mentale Fähigkeiten ausbauen
Spirituelle Ebene stärken

 

tragen entscheidend dazu bei, bis ins hohe Alter fit im Kopf zu bleiben.

 

Gleichzeitig sollten die oben beschriebenen negativen Faktoren möglichst vermieden werden. Denn sie sind Gift für die Bildung neuer Nervenzellen.

 

Unser Gehirn bringen wir auf ein höheres Niveau, indem wir unser Leben insgesamt auf ein höheres Niveau heben. Das ist der Weg zur dauerhaften Erneuerung.

 

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