Jede Existenz, auch die auf geistiger Ebene, ist ausgerichtet nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten.

Hier nun möchte ich dir einiges an Grundlagenwissen an die Hand geben zu den universellen Daseins-Prinzipien. 

Warum? 

Weil du mit diesem Wissen dein Leben besser steuern und erfolgreicher gestalten kannst. Wenn du die Grundlagen kennst, auf denen alles fußt, fällt dir die Umsetzung in deinem eigenen Leben viel leichter. Du weißt nun, warum du etwas so oder so machen musst, damit du Erfolg damit hast. Und du weißt im Gegenzug, warum etwas in deinem Leben nicht funktionieren kann. Wenn du die 7 universellen Prinzipien des Geistes gelesen hast, wirst du erkennen, dass du das Meiste davon immer schon gewusst hast. Nur jetzt hast du dir dieses Wissen ins Bewusstsein gerufen und kannst immer darauf zurückgreifen. Diese Prinzipien sind essenziell. Sie gelten immer und überall.

Wenn du diese grundlegenden Prinzipien kennst und weißt, was sie bedeuten und wie sie zusammenwirken, dann musst du keine Angst mehr haben, dass dein Schicksal unabänderlich ist und du nichts zur Verbesserung beitragen kannst. 

Denn du hast dein Schicksal selbst in der Hand. 

Du kannst sein, wer und was du sein willst. 

Du musst nur wissen, wie es geht.

Jedwede Existenz beruht auf bestimmten Gesetzmäßigkeiten. Neben den physikalischen Gesetzen, die sich mit der Wirkung von Kräften auf die Materie beschäftigen, gibt es auch Gesetzmäßigkeiten, die auf der geistigen Ebene wirken. 

Diese werden die 7 universellen Prinzipien des Geistes oder auch die 7 hermetischen Gesetze genannt. Sie sollen auf Hermes Trismegistos zurückgehen und wurden lange Zeit nur Eingeweihten gelehrt. In geheimen Logen und Geheimbünden wurden diese Gesetze oder Prinzipien nur an Auserwählte weiter gegeben. 

Erst das im Jahre 1908 durch „Die drei Eingeweihten“ veröffentlichte Kybalion machte sie dann einer breiten Masse zugänglich. Wer sich hinter diesem Synonym versteckt, ist bis heute nicht zweifelsfrei geklärt. Es wird vermutet, dass der Autor nur eine einzige Person ist, nämlich William Walker Atkinson (1862 – 1932). Er befasste sich zeitlebens mit verschiedenen spirituellen Lehren und auch mit der hermetischen Philosophie.

Und dies sind nun die 7 universellen Prinzipien des Geistes.

Das Prinzip der Geistlichkeit
Das Prinzip der Entsprechung
Das Prinzip der Schwingung
Das Prinzip der Polarität
Das Prinzip des Rhythmus
Das Prinzip der Kausalität
Das Prinzip des Geschlechts

Alle diese sieben Prinzipien greifen ineinander. Keines kann ohne das andere wirken. Sie sind immer in allem vorhanden. 

Ich werde sie dir nacheinander vorstellen und im praktischen Teil erklären, wie du sie in deinem Leben und zu deinem Nutzen anwenden kannst.

Das Prinzip der Geistlichkeit

Alles ist von Geist durchdrungen. Der Geist herrscht über die Materie.

Dies ist das Masterprinzip, die Grundlage, auf die alles Sein zurückgeht – der schöpferische Geist.

Und bedeutet: Gedanken erschaffen Realität.

Wenn du über dieses Prinzip nachdenkst, erkennst du, dass es unglaublich mächtig ist. Es besagt, dass du mit deinen Gedanken die Realität erschaffen und verändern kannst. 

Nochmal: Mit deinen eigenen Gedanken kannst du deine Realität erschaffen.

Das bedeutet aber nicht, dass jeder Gedanke, den du denkst, Realität wird. Das wäre für dich und für alle anderen viel zu gefährlich. Du weißt selbst, wie chaotisch die Gedanken im Kopf umherspringen. Da kannst du froh sein, dass nicht jeder Gedanke auch Wirklichkeit wird.

Aber, je öfter du einen Gedanken denkst und je intensiver du ihn fühlst, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er sich in der Realität manifestiert. Denn durch deine Gedanken gibst du dieser Wahrscheinlichkeit mehr Kraft als allen anderen Wahrscheinlichkeiten. In der Zukunft sind alle möglichen Realitäten als Wahrscheinlichkeiten enthalten. Es manifestiert sich in der Gegenwart aber nur eine einzige davon. Nämlich die, an welche die meiste Energie gesendet wurde. Mit deinen Gedanken sendest du diese Energie aus. Du ziehst also durch deine Gedanken eine bestimmte Realität an.

Fazit für dich: Die Art wie du denkst, erschafft die Art deiner Realität. Du lebst im Moment also genau in der Realität, die du dir erdacht hast. 

Das ist oftmals schwer zu glauben, passieren doch immer wieder Sachen, mit denen du dich überhaupt nicht in Verbindung bringst und die du als Zufall deklarierst. Aber das ist nicht so, durch deine Gedanken hast du dir diese Ereignisse direkt oder indirekt in dein Leben gezogen.

Hinzu kommt, dass du auch Teil des kollektiven Bewusstseins bist. Das ist die Summe aller jemals gedachten Gedanken. Du kannst das kollektive Bewusstsein durch deine Gedanken beeinflussen und es wirkt auf dich genauso zurück. 

Was kannst du also tun?

Mache dir deine Gedanken bewusst. Beginne bei dir selbst. Denn so wie du innerlich denkst, wirst du deine Umwelt und dein ganzes Leben wahrnehmen. 

„Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.

Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.

Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.

Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.

Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.“

Bingo. Dieses Zitat aus dem Talmud trifft den Nagel auf den Kopf. Deine Gedanken bestimmen dein Schicksal. 

Druck dir diese Weisheit aus und häng sie dir an die Wand. Lies sie dir jeden Tag durch. Verinnerliche sie und handle danach.

Du ganz allein bist für dein Leben verantwortlich. Niemand sonst. Du hast die Kraft und die Macht, dein Leben so zu gestalten, wie du es willst.

Denke dein Leben, erschaffe deine Zukunft.

Das Prinzip der Entsprechung

Die Materie und auch die Abläufe jeder Existenz sind nach bestimmten Mustern aufgebaut. Diese Muster lassen sich übertragen oder spiegeln.

Entsprechung bedeutet hier: wie im Kleinen so im Großen oder wie oben so unten, wie innen so außen.

Alles Vorhandene existiert in Analogie zu einer anderen Daseinsform.

Im Kleinen wie im Großen – wie oben so unten

Als Beispiel für die Materie können wir unser gängiges Atommodell nehmen für die kleine Dimension. Dort kreisen die Elektronen um einen Kern. Und jetzt sehen wir uns unser Sonnensystem an für eine große Dimension. Hier kreisen die Planeten um eine Sonne. Sieht fast genauso aus. Das könnte man glatt miteinander verwechseln. Diese zwei Systeme sind eine Entsprechung. Der Makrokosmos spiegelt sich im Mikrokosmos und umgekehrt.

Auf der geistigen Ebene kann diese Entsprechung von der Denkweise eines einzelnen Menschen auf die aller Menschen übertragen werden. Jeder einzelne Gedanke wird in das Feld des kollektiven Bewusstseins eingespeist und spiegelt sich dort wider. 

So kann man von Bekanntem auf Unbekanntes schließen.

Wie innen so außen

So wie du innerlich bist, erlebst du auch deine Außenwelt. Das bedeutet, wenn du innerlich voller Liebe bist, wird dir diese auch im Außen begegnen. Wenn du voller Hass und Missgunst bist, dann erfährst du diese auch an dich gerichtet. Wenn du dich innerlich veränderst, verändert sich auch die wahrgenommene Außenwelt. Bist du mit dir selbst in Harmonie, dann erlebst du auch die Außenwelt harmonisch.

Also, was schlussfolgern wir daraus? 

Achte auf deine Gedanken. Betreibe Gedankenhygiene. Das, was du aussendest, kommt genauso zu dir zurück.

„Was du nicht willst, das man dir tu, 

das füg auch keinem andern zu.“

Das Prinzip der Schwingung

Alles ist in Bewegung, alles schwingt. 

Es gibt keinen Stillstand, keine absolute Starre. Es gibt nur Bewegung im sichtbaren und im unsichtbaren Bereich.

Auch deine Gedanken schwingen auf einer bestimmten Frequenz. Das kollektive Bewusstsein schwingt ebenso auf einer eigenen Frequenz. Diese wird in Ihrer Summe beeinflusst durch die Gedanken jedes Einzelnen. Also trägst auch du dazu bei, auf welcher Frequenz das kollektive Bewusstsein schwingt. 

Liebe schwingt auf einer höheren Frequenz als Hass.

Du kannst einen Beitrag dazu leisten, deine eigene und die Frequenz des kollektiven Bewusstseins mit einer höheren Frequenz schwingen zu lassen. 

„Wenn du die Welt verbessern willst, so fange bei dir selber an.“

Genauso ist es. Du hast es in der Hand. Du bestimmst mit, wie das kollektive Bewusstsein schwingt und in welche Richtung sich die Menschheit weiterentwickelt. Da spielt Geld keine Rolle. Das hängt nicht davon ab, was einer hat. Das bestimmt jeder Einzelne zu hundert Prozent durch sein Denken.

Du siehst also, wie wichtig es ist, seine Gedanken unter Kontrolle zu haben und achtsam damit umzugehen. 

Willst du geliebt werden, dann sende selber Liebe aus. 

Das Prinzip der Polarität

Jede Medaille hat zwei Seiten.

Diesen Satz kennt bestimmt jeder. Er vermittelt mit wenigen Worten ein grundlegendes Daseins- Prinzip. Das Prinzip der Polarität. Dieses Prinzip lässt sich auf alles in deinem Leben anwenden. Denke an irgendetwas und du wirst merken, es hat zwei Pole, zwei Seiten. 

Hier ein paar einfache Beispiele.

oben und unten, draußen und drinnen, kurz und lang, schnell und langsam, groß und klein

oder

Hass und Liebe, Gesundheit und Krankheit, Wärme und Kälte

Das sind alles Eckpunkte, welche zwei gegenüber liegende Seiten einer Erscheinung beschreiben. 

Wenn es ein „oben“ gibt, dann muss es auch ein „unten“ geben. Wenn es kein „oben“ gäbe, dann würde auch kein „unten“ existieren. Diese beiden Polaritäten – oder Dualitäten – gehören zusammen. Sie bilden die Extrempunkte einer Sache ab.

Schwierig ist es festzulegen, wo denn nun „oben“ anfängt und wo es aufhört. Wo fängt „Wärme“ an und wo „Kälte“? Das muss jeder für sich selber definieren in Relation auf seinen eigenen Bezugspunkt. Es gibt nichts Absolutes. Alles ist relativ.

Wie kannst du dieses Prinzip nun für dich nutzen?

Also auf jeden Fall kannst du damit schwierige Zeiten und unschöne Ereignisse besser meistern. Du weißt jetzt, dass alles Negative auch eine positive Seite hat. Suche bei allem immer auch nach der positiven Seite. Du wirst garantiert eine finden. Das ist auch mit folgendem bekannten Spruch gemeint:

Mach das Beste draus.

Ja, mach einfach das Beste aus jeder Situation. Mach dir die zwei Seiten bewusst. Bist du momentan auf der negativen Seite, dann such dir unbedingt auch die positive. Das macht das Leben leichter und lässt dich auch schneller aus einem Tief wieder herausfinden.

Bist du natürlich momentan auf der Sonnenseite, kannst du diese viel mehr wertschätzen. Du machst dir einfach bewusst, dass jetzt gerade ein Zustand erreicht ist, wo es dir gut geht, wo du glücklich sein kannst. Und wenn das so ist, dann sei glücklich, lass es dir gut gehen. Halte diesen Zustand in deinem Geiste fest und genieße ihn. Punkt.

Das Prinzip des Rhythmus

Alles hat seinen Rhythmus, steigt und fällt, schwingt hin und her, heraus und hinein.

Es gibt keinen Stillstand. Alles bewegt sich zwischen den im Polaritätsprinzip genannten Polen hin und her. Es bedeutet ständiges Werden und Vergehen, ständiges Auf und Ab. Nichts bleibt so wie es ist, aber jeder Zustand wiederholt sich auch. Alles pendelt mal zur einen und mal zur anderen Seite und wieder zurück.

Jetzt, wo du das weißt, denkst du vielleicht, dass du nichts daran ändern kannst. Du denkst vielleicht, dass du einen schönen Lebensabschnitt nicht festhalten kannst und dass unweigerlich ein genauso schlechter Abschnitt folgen wird. Aber das stimmt nicht. Den Rhythmus an sich kannst du nicht stoppen, aber du kannst den Ausschlag des Pendels beeinflussen. 

Womit? – Mit deinen Gedanken.

Du kannst das Pendel mit deinen Gedanken so beeinflussen, dass es nur noch kleine Ausschläge macht, nämlich in dem Bereich, der für dich angenehm und positiv ist. Und das tust du auch schon die ganze Zeit, nur eben unbewusst und deshalb vielleicht nicht effizient genug. 

Wenn du in deinem Leben zurück schaust, dann stellst du fest, dass es immer mal wieder schöne Abschnitte gab und auch immer mal wieder schwere Zeiten. Die schönsten Momente und die schwersten Momente markieren die Amplitude für den Bereich, in dem dein Pendel hin und her schwingt. Diese Amplitude deckt jedoch nicht den gesamten Bereich ab, welcher möglich wäre. Du bewegst dich also nur in einem bestimmten, durch deine Gedanken abgesteckten, Abschnitt. Bei dem Einen geht es mehr auf und ab als bei dem Anderen. 

Dein Ziel besteht nun darin, deinen Geist zu festigen, um den Ausschlag deines Pendels um den besten Zustand herum zu minimieren. Der Idealzustand ist erreicht, wenn du dich in deiner Mitte befindest.

Das Prinzip der Kausalität

Hier wird die Wechselwirkung zwischen Ursache und Wirkung beschrieben.

Ursache und Wirkung bedingen einander. Ohne Ursache gibt es keine Wirkung und eine Wirkung kann nicht ohne Ursache entstehen. 

Alles geschieht aus einem bestimmten Grund. Einen Zufall gibt es also nicht. Hier ist nur die Ursache unbekannt.

Du kennst sicher diesen Ausspruch:

Der Flügelschlag eines Schmetterlings kann den Lauf der Welt verändern.

Dieser Satz besagt, dass auch eine ganz kleine und unscheinbare Ursache eine große Wirkung haben kann, indem sie eine Kettenreaktion in Gang setzt. So ähnlich wie beim Dominoeffekt.

Das Prinzip der Kausalität reicht aber noch viel weiter. Die Hindus und Buddhisten glauben an das Karma, wo Ursache und Wirkung nicht auf das jetzige Leben beschränkt sind. Die Ursache kann in einem anderen Leben gesetzt worden sein, als die Wirkung eintritt. Das bedingt, dass auch an die Wiedergeburt geglaubt wird. 

Jede gute Tat wird belohnt, jede schlechte bestraft. Obwohl die Bewertungen „belohnt“ und „bestraft“ nur unsere eigene Interpretationen sind. Das Karma besteht nicht aus Belohnungen und Bestrafungen. Es wertet nicht. Es folgt nur den ausgesandten Schwingungen. 

Das, was du aussendest, kommt zu dir zurück. 

Das angesammelte Karma aus guten und schlechten Taten bestimmt, wo und unter welchen Umständen jemand wiedergeboren wird. Schlechtes Karma kann mit guten Taten abgetragen werden.

Das klingt doch schon mal gut und inspiriert zu dem Vorsatz: „Jeden Tag eine gute Tat.“ Damit ist nicht nur dir geholfen, sondern auch anderen.

Das Prinzip des Geschlechts

Das Geschlecht ist in allem vorhanden. Alles hat männliche und weibliche Aspekte und umgekehrt.

Diese zwei Aspekte bilden eine Einheit. Sie gehören zusammen. Es sind keine Gegensätze.

Das weibliche Prinzip ist Hingabe, es ist empfänglich und passiv. 

Die weibliche Energie ist diffus, in die Tiefe und Breite zerfließend, strömend, emotional und ohne Form. Sie ist schöpferisch, kreativ, Leben gebärend, aufnehmend umwandelnd und heilend. Die weibliche Energie ist überfließende Liebe und dient sich selbst.

Das männliche Prinzip ist Struktur, es ist haltend und aktiv.

Die männliche Energie ist der Impuls, die Idee. Die männliche Energie ist zielgerichtet, nach vorne oben gerichtet. Sie ist kämpferisch, gebündelt, dynamisch, leistungs- und wettbewerbsorientiert und zerstörend.

Die männliche Energie schützt und hält die weibliche Energie, gibt ihr ein Gefäß, einen Rahmen, eine Sicherheit und Struktur, in der sie sich an sich selbst hingeben und entfalten kann.

Das Ideal besteht in der Harmonie beider Anteile.

Auch du trägst beide Energien in dir, egal ob du ein Mann oder eine Frau bist. Um dich als Person ganz zu fühlen, ist es wichtig, dass du alle Teile deines Wesens annimmst und integrierst.

Liebe dich so wie du bist. Niemand ist perfekt. Höre in dich hinein, nimm dein Innerstes wahr und schließe Frieden mit den Teilen in dir, die dich bis jetzt vielleicht gestört haben.

Wenn du dich nicht liebst, wer soll es dann tun?

 

 

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